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Deus Ex: Human Revolution - Hands On

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Unsere Hauptaufgabe besteht eigentlich darin, im Polizeirevier nach einer Leiche zu suchen und von dieser einen wichtigen Datenchip zu besorgen. Auf dem Weg dahin laufen wir aber einigen Passanten über den Weg, die uns zusätzliche Missionen anbieten. Beispielsweise decken wir einen Bandenkrieg und die Drahtzieher dahinter auf oder wir sollen im Polizeirevier nach zusätzlichen Beweisen für eine Verschwörung zu den Ereignissen von vor sechs Monaten suchen. Nicht selten lässt uns das Spiel zudem erneut die Wahl, wie wir vorzugehen zu gedenken. Brechen wir in ein Apartment über das Dach ein oder Hacken wir lieber die Schlösser der Türen? Legen wir uns mit den Banden an oder lassen wir lieber unsere Finger davon? Auch im Polizeirevier geht es nicht minder zwiespältig zu, denn die Beamten haben es gar nicht gerne, wenn wir uns in laufende Ermittlungen einmischen. Wer es hier übertreibt, landet vielleicht sogar auf der Abschussliste des DPD, wer es hingegen geschickt anstellt, wird so manche zusätzlichen Informationen aufdecken.

Gerade dieser Detroit-Abschnitt ist es, der uns zeigt, wie vielfältig Deus Ex: Human Revolution sein kann und wie sehr das Spiel sich am ersten Teil orientiert. Wie für Deus Ex üblich erwartet uns zudem noch eine mehr als beklemmende Atmosphäre, stets eingehüllt in die Dunkelheit der Nacht.

Sturmlauf
Zu guter Letzt unserer Preview erwartet uns schließlich erneut ein Abschnitt in einem Lagerhaus, bei dem wir auf die drei Schergen des Einbruchs von vor sechs Monaten treffen und uns einem von ihnen am Ende im Kampf Mann gegen Mann stellen. Der Weg dorthin gestaltet sich ähnlich, wie die bisherigen Actionabschnitte, mal abgesehen von einem möglichen Roboterkampf mit Raketen. Aber das bietet uns noch etwas Platz auf die Menü-Verwaltung des Spiels einzugehen. Diese wurde vom ersten Teil inspiriert, sprich ihr habt ein stark beschränktes Inventar, in dem jedes Objekt mal mehr, mal weniger Platz einnimmt. So gelangt ihr besonders zu Beginn des Spiels schnell in Platznöte, denn selten reicht es für mehr als drei Waffen und entsprechende Munition. Immerhin müssen wir nicht mehr selber die Objekte anordnen. Dies übernimmt das Spiel nun selber. Über eine Schnellauswahltaste schalten wir zudem blitzartig zwischen den wichtigsten Gegenständen hin und her.

Wer Missionen erfüllt oder jeden Winkel der weitverzweigten Levels absucht, wird zudem mit Upgrades für die Waffen fündig, die sich sofort miteinander kombinieren lassen und eure Waffe stärker machen. Wie schon erwähnt reicht die Waffenauswahl von tödlich bis nicht tödlich und hat so manche ausgefallenen Kaliber in petto.

Abgesehen von kleineren Fehlern macht Deus Ex technisch schon jetzt einen ordentlichen Eindruck. Die verwendete Crystal Dynamics Engine (bekannt aus den letzten Tomb Raider-Spielen) kommt in einer modifizierten Version zum Einsatz und taucht das Spiel wie bereits beschrieben in eine detailverliebte Steampunk-Atmosphäre. Etwas betagt ist die Engine aber dennoch, was sich vor allem an den häufig gleichen und bislang nicht gerade lebendigen Gesichtsanimationen verdeutlicht. Überzeugen kann Human Revolution aber vor allem in Sachen Artdesign. Der goldschwarze Farbton zieht sich wie ein roter Faden durch die Preview-Build und verleiht dem Spiel einen richtig düsteren Look. Dazu passend gibt es schließlich noch einen gelungenen Soundtrack. Ebenfalls gut gefallen haben uns schon jetzt die deutschen Synchronstimmen, die wirklich hervorragende Arbeit leisten.
 Autor:
Stefan Böhne
Vorschau
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Prognose:
4/5
Leserhype:
8.7