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Bulletstorm

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 Spiel-Infos: Bulletstorm
Bulletstorm Boxart Name: Bulletstorm
Entwickler: People Can Fly
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 24. Februar 2011
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: tba
Features:
tba
Für nicht wenige, mich eingeschlossen entpuppte sich Bulletstorm zu einer der größten positiven Überraschungen der diesjährigen E3 die jüngst in L.A. tagte.  Auf den ersten Blick schien sich nicht viel mehr hinter dem Spiel zu verbergen, als ein weiterer uninspirierter Ego-Shooter, der sich lediglich durch seinen technischen Vorsprung und die exorbitante Darstellung virtueller Gewalt Profil verschafft. Die wahre spielerische Tiefe und inszenatorische Qualität offenbart sich allerdings erst bei genauerem Hinsehen bzw. Anspielen. Ehe wir jedoch das Spiel selbst eingehender beleuchten, wagen wir noch einen kleinen Exkurs nach Warschau. Dort entsteht das vielversprechende Actionspektakel bei den kreativen, bislang aber relativ unbekannten Köpfen von Entwickler People can Fly die mit Painkiller bereits erste Lorbeeren einheimsen konnten. Seit 2007 gehört das Studio mehrheitlich dem Branchenriesen Epic Games an, die auch die technische Patenschaft für Bulletstorm übernehmen und dafür garantieren, dass zumindest in Sachen Grafik nichts schief gehen kann. Und so viel steht fest, schon jetzt sieht Bulletstorm verdammt gut aus.



Epische Story? 
Angesiedelt ist die futuristische Mär im 26. Jahrhundert. Ein Großteil des Universums wird beherrscht von der Konföderation der Planeten an deren Spitze der charismatische General Serrano steht.  Er ist es auch, der im Zuge des Prologs vom Vorgesetzten zum Hauptaggressor avanciert und das Schicksal des Helden nachhaltig prägt. Der manipulative Narzisst trägt die Verantwortung daran, dass Protagonist Grayson Hunt innerhalb von nur wenigen Momenten vom Anführer der Eliteeinheit Black Echo zum meist gesuchten Mann der Galaxis wird. Über 10 Jahre nach diesen Geschehnissen ist aus dem einst besonnen Soldaten ein degenerierter, saufender Draufgänger geworden, der sich seine Brötchen mit Piraterie verdient. Naturgemäß gestaltet es sich als „Most Wanted“ der gesamten Galaxie schwer Freunde zu finden. Diesem Umstand hat es Gray wohl auch zu verdanken, dass Cyborg Ishi bis auf weiteres sein einziger Vertrauter bleibt. Er weiß mit der rüden Art des Piraten umzugehen, steht ihm im Kampf zur Seite und vermag es, seinen latenten Wahnsinn mehr schlecht als Recht im Zaum zu halten. Das dies nicht immer klappt, wird klar als sich das dynamische Duo in einem abgelegenen Winkel der Galaxis mit dem riesigem Kampfschiff von Grays ehemaligen Kommandeur Serrano, der Ulysses konfrontiert sieht. Mit nichts als Rache und blinder Wut im Sinn attackiert der sympathische Anti-Held das gigantische Schiff und zieht prompt den Kürzeren. Eine mehr zufällige Kollision mit dem Antrieb später findet die ungleiche Auseinandersetzung ein jähes Ende und beide Schiffe sinken rauchend dem nahe gelegenen Planeten Stygia entgegen. Soweit die Vorgeschichte.

Welche Rolle die Story letztendlich im fertigen Spiel zugestanden wurde, wenn es wie geplant im Februar 2011 erscheint, bleibt abzuwarten. People can Fly verspricht diverse Twists, davon natürlich eine unerwarteter als die andere.
 Autor:
Henrik Zenses
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Screenshots:
Prognose:
4/5
Leserhype:
8.8