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Viva Piñata

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 Spiel-Infos: Viva Piñata
Viva Piñata Boxart Name: Viva Piñata (PAL)
Entwickler: Rare
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 01. Dezember 2006
Genre: Simulation - Farm
Spieler: 1-2
Features:
HDTV 16:9, Dolby Digital 5.1, Xbox Live

Alles begann mit der Idee zu einem virtuellen Garten. Es war zu der Zeit, als Nintendo und Rare noch als das Traumpaar der Branche galten, als Rare mit seinem Partner aus Kyoto über ein Konzept für das Menü einer kommenden Konsole sprach. Die Idee sah vor, dass die Oberfläche einen Garten darstellen sollte und bei jedem Kauf eines Spieles neue Pflanzen hinzukommen sollten, die den Garten nach und nach in ein kleines Paradies verwandelten. Kurz danach gingen die beiden ihre eigenen Wege, aber der englische Entwickler dachte weiterhin an diese Idee und arbeitete weiter daran. Zunächst als Simulation für den Handymarkt gedacht, entwickelte das Konzept ein Eigenleben und führte nach einer längeren Planungsphase, in der nun das Team hinter Donkey Kong Country 1 und 2, der Banjo Reihe und Grabbed by the Ghoulies eingebunden war, zu dem, was heute als Viva Piñata seine Vollendung erfahren hat. Und gleichzeitig endet damit endgültig die Durststrecke nach einem Rare Spiel, das die Ansprüche der vergangenen Tage erfüllt.

Der erste Schaufelstich
Viva Piñata steckt euch in die Stiefel eines Gärtners, doch gleichzeitig müsst ihr euch auch als eine Art Zoowärter, Wirtschafter und Züchter beweisen, aber alles der Reihe nach. Ihr befindet euch auf Piñata Island, der Heimstätte aller Piñatas. Also jener aus Pappmaché geformten Figuren, die vor allem in Lateinamerika zu Kindergeburtstagen mit Süßigkeiten gefüllt aufgehängt werden und deren Inhalt durch das Aufbrechen des Tieres freigelegt wird, was aber gar nicht so einfach ist, da das Kind mit dem Stock in der Hand die Augen, ähnlich wie beim Topfschlagen, verbunden hat. Wie uns Rare nun lehrt, sind Piñatas aber lebendige Wesen, die auf Piñatas Island leben und es mögen, von dort auf die Partys der Menschen geschickt zu werden. Doch ganz so einfach lassen sich die Tiere nicht aus der Wildnis herauslocken. Deswegen gibt es auf der Insel Gärtner, die in einem eingegrenzten Bereich einen für die Tiere möglichst attraktiven Garten erschaffen und damit den Piñatas einen neuen Lebensraum bereitstellen.
Der bekannteste Gärtner aller Zeiten und damit schon zu Lebzeiten eine Legende hört auf den Namen Jardiniero und hat sich vor einiger Zeit zur Ruhe gesetzt. Nun tretet ihr die schwierige Nachfolge der Legende an. So treffen wir zu Beginn von Viva Piñata auf ein ödes und mit Unrat übersätes Stückchen Land und der über dieses Chaos weinenden Tochter Jardinieros, Leafos. Die junge Dame, die sich wie alle menschlichen Charaktere, hinter einer Maske versteckt hält, heißt euch Willkommen und überreicht euch sogleich euren ersten Arbeitsgegenstand – eine (etwas ausrangierte) Schaufel, mit der ihr den ganzen Unrat durch Schlägen gegen denselbigen entfernen und die Erde ebnen sollt. Die zerstörten Überreste des alten Gartens fördern als Nebeneffekt eure ersten Schokomünzen zutage, der gängigen Währung auf Piñata Island.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
8.1