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UFC Undisputed 2010

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 Spiel-Infos: UFC Undisputed 2010
UFC 2010 Undisputed Boxart Name: UFC Undisputed 2010 (PAL)
Entwickler: Yuke's
Publisher: THQ
Erhältlich seit: 25. Mai 2010
Genre: Sport - Boxen
Spieler: 1-2
Features:

Nicht zuletzt nach der erstmaligen Pay-Per-View-Veranstaltung in Köln im vergangenen Jahr, erfreut sich die Ultimate Fighting Championship auch in deutschen Gefilden einer hohen Beliebtheit. In den Staaten hat Dana White in den zehn Jahren seiner Geschäftsführung ein Unternehmen aufgezogen, das nicht nur den Boxsport, sondern auch die große WWE zu Nebendarstellern degradiert hat. In Sachen PPV-Verkaufszahlen kann lediglich Wrestlemania noch mit den UFC-Veranstaltungen mithalten. Und das obwohl mit Brock Lesnar ein ehemaliger WWE-Champion und „Fake-Kämpfer“ an der Spitze der UFC steht. Whites Konzept ist dabei so simpel wie genial. In einer Zeit, in der WWE verstärkt auf Kinder ausgerichtet ist, spricht UFC voll und ganz die erwachsene Zielgruppe an. Anstatt auf Showkämpfe setzt White auf reale Auseinandersetzungen zwischen Fightern, die in den unterschiedlichsten Kampfstilen ausgebildet wurden und im eingezäunten Octagon nur wenigen Regeln unterworfen sind. Brasilianische Jiu-Jitsu-Meister treffen hier auf amerikanische Amateurringer, ehemalige Straßenkämpfer auf professionelle Boxer. Und das alles in einem – zumindest in 49 von 51 US-Bundesstaaten – sanktionierten Rahmen. Dabei verlässt man sich bei UFC nicht nur auf die physischen Fähigkeiten der Athleten, sondern bringt mit den „The Ultimate Fighter“-Staffeln auch eine Show-Komponente ins Spiel. In einem an eine Reality Soap angelehnten Format treten zwei Teams voller verheißungsvoller Newcomer gegeneinander an. Jeweils gemanaget von einem Octagon-Veteranen. Zum Ende hin wird ein Sieger ermittelt, der einen UFC Vertrag erhält. Außerdem treten die beiden rivalisierenden Coaches gegeneinander an. UFC Undisputed 2010 setzt wie schon im Vorjahr ausschließlich auf die Kämpfe. Über 100 Fighter in fünf Gewichtsklassen stehen zur Verfügung. Darunter Größen wie Brock Lesnar, Frank Mir, Shane Carwin, BJ Penn, Georges St.Pierre, Anderson Silva und der Senkrechtstarter schlechthin, TODD DUFFEE. UFC Hall of Famer Randy Couture ist allerdings nicht dabei. Er steht exklusiv bei EA unter Vertrag und wird Ende des Jahres in deren MMA-Titel gefeatured. Des Weiteren verfügt die PS3-Version über einige Exklusiv-Charaktere, u.a. Octagon-Legende Dan Severn.

Das Herzstück des Titels ist einmal mehr der Karriere-Modus, in dem ihr euch zu Beginn wie üblich einen eigenen Kämpfer bastelt. So umfangreich wie in einem SmackDown vs. RAW ist der Editor allerdings noch nicht. Zumindest eine Eingabe für eigene Spitznamen wäre absolut notwendig gewesen, da Titel wie „The Machine“ oder „The Punisher“ nicht erst auf Dauer langweilig werden und mentale Glanzleistungen wie „The Huntington Beach Bad Boy“ deutlich unterrepräsentiert sind. Nichtsdestotrotz lässt sich hiermit schon einiges anstellen und vor allem mit der detaillierten Fertigkeitsvergabe und den zahlreichen unterschiedlichen Kampfstilen lassen sich massenhaft individuelle Kämpfer erstellen, die auf satten 40 Slots gespeichert werden dürfen. Steht eure künftige Kampfmaschine, geht es sogleich ab ins Training. Vom einfachen Sparring über kleinere Aufbau-Fights führt euch euer Weg irgendwann in die WFA, wo die ersten Profikämpfe bestritten werden bis Dana White höchstpersönlich im Trainingsstudio auftaucht, um euch für die UFC unter Vertrag zu nehmen. Der Alltag eines Mixed Martial Arts -Kämpfers besteht dabei zum Großteil aus Training und Sparring. Während beim Training die drei grundlegenden Eigenschaften Kraft, Geschwindigkeit und Kardio trainiert werden, lassen sich nach dem Sparring beliebig Fertigkeitspunkte verteilen. Die Kategorien sind äußerst vielfältig, grob gesagt bleibt es jederzeit euch überlassen ob ihr entweder in Boxfähigkeiten investiert, euch in Ground & Pound und Submissions übt oder den Clinch trainiert. Grundsätzlich gilt es aber im Training sowie im Sparring die Werte über die Grenzen 30, 50 und 70 zu bringen, da sie sonst bei seltenem Training wieder sinken. Abgesehen davon müssen die zentralen Konditions- und Erschöpfungswerte im Auge behalten werden. Im Karrieremodus wird stets nach Wochen gerechnet und es ist lediglich eine Aktivität pro Woche möglich. Unter anderem Training, Sparring und Erholung. Wer mit diesen Faktoren falsch wirtschaftet und schlecht trainiert oder nicht erholt in einen Fight geht, hat plötzlich schlechte Karten, auch wenn er bis dahin gut zurecht gekommen ist.
 Autor:
Thomas Steuer
Testbericht
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Leserwertung:
8.5