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The Elder Scrolls IV: Oblivion

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 Spiel-Infos: The Elder Scrolls IV: Oblivion
Elder Scrolls IV: Oblivion Boxart Name: The Elder Scrolls IV: Oblivion (PAL)
Entwickler: Bethesda Softworks
Publisher: Take 2 Interactive
Erhältlich seit: 24. März 2006
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
HDTV 16:9, Dolby Digital 5.1
Bereits seit über zehn Jahren entführt Bethesda Software PC- und Videospieler aus aller Welt in unregelmäßigen Abständen in die weiten Welten von Tamriel. Den meisten von euch dürfte die Serie trotzdem erst seit dem Mega Erfolg von The Elder Scrolls III: Morrowind ein Begriff sein, da dieser als erster Teil nicht nur für den PC, sondern auch für die Konsole erschien. Ältere Semester hingegen konnten bereits seit anno 1994 in die virtuellen Welten der Elder Scrolls „Arena“ und „Daggerfall“  entfliehen und dort spannende Abenteuer bestreiten. 
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Die Grundlage für den Hype um den sehnlichst erwarteten vierten Teil der Serie war sicherlich nicht zuletzt der große Erfolg von Morrowind, welchem nicht nur in Deutschland großer Erfolg zu Teil wurde. Als erstes Next Generation-Rollenspiel waren natürlich auch die Erwartungen an die Optik von Oblivion hoch gesteckt. Der Power der Xbox 360 (und natürlich vergleichbaren High End-PCs) sei Dank wurden diese Erwartungen glücklicherweise aber nicht nur erfüllt, sondern in vielen Belangen sogar noch übertroffen. Vor allem das grandiose Lightning, inklusive realistischer Schattenwürfe in Echtzeit, verdienen ein Sonderlob. Die Tag- und Nachtwechsel von Oblivion gehören sicherlich zu den schönsten Erfahrungen, die ein Videospieler mit Affinität zu einer gewissen visuellen Ästhetik machen kann und sollte. Es ist einfach faszinierend, zu beobachten, wie die untergehende Sonne mit ihrer Abendröte langsam alles in ein seicht schimmerndes Gewand hüllt. Generell versprüht die enorme Detailfülle eine Authentizität, die ihresgleichen sucht. Für Stilbrüche in der gigantischen Welt ist einzig und allein der Spieler selbst verantwortlich, jede Stadt hat ihren ganz eigenen Charakter. Das verschneite Brumar wirkt beispielsweise sehr rustikal, wohingegen größere Städte wie Imperial City oder das malerische Chorrol einen viel einladenderen Stil haben. Beeindruckende Bauwerke findet ihr aber nicht nur in den Siedlungen des Landes, sondern in etwas mitgenommenerer Form auch in der freien Natur. Zwar mangelt es diesen Ruinen und Höhlen im inneren auf Dauer an Abwechslung, aber allein die Reise zu diesen oft entlegenen Orten entschädigt oftmals für den etwas monotonen Aufbau des Reiseziels. Bei der Darstellung der Fauna (die Tierwelt beschränkt sich auf Wild sowie diverse bösartig gesonnene Tiere wie Wölfe, Berglöwen und Bären) profitiert man sehr von der enormen Leistungssteigerung der Xbox 360 zu ihrem Vorgängermodell. Zwar ist die Zeichentiefe der Gräser und Büsche noch immer nicht über jeden Zweifel erhaben, dafür seid ihr wahrscheinlich noch nie zuvor durch derartig dicht bewachsene und gleichzeitig abwechslungsreiche Wiesen und Wälder gestapft wie die von Cyrodill. Gemessen an der überwältigenden Größe der Welt sind auch die Texturen und der Polygoncount auf hohem Niveau. Natürlich gibt es auch Negativbeispiele, aber im Großen und Ganzen ist Oblivion eine technische Meisterleistung. Den Tribut, welchen der geneigte Spieler dafür in Kauf nehmen muss, sind unregelmäßige Ruckler von 1-2 Sekunden beim Nachladen, Pop-Ups und teilweise wirklich unansehnliche, sehr hölzern wirkende Animationen der Charaktere und Monster. Das gilt gleichermaßen für den eigenen Spielcharakter, die unzähligen NPCs und die feindlich gesonnenen Deadra, auf welche ihr im Laufe des Abenteuers trefft.
 Autor:
Henrik Zenses
Testbericht
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Leserwertung:
7.8