Passt wenigstens die technische Komponente?
Technisch präsentiert sich The Cursed Crusade nicht einmal solide. Während die grafische Darstellung noch das Glanzstück darstellt und durch Unauffälligkeit punktet, handelt sich der Sound in allen Bereichen Abzüge ein. Die Musikstücke wirken belanglos, wiederholen sich sehr schnell und schaffen es nicht, eine Atmosphäre aufzubauen. Die Sprachausgabe steht dem in nichts nach. Denn obwohl sie auf deutsch ist und an seltenen Stellen durchaus überzeugen kann, ist ihre Einbindung ins Spiel an einigen Stellen unsauber erfolgt, was sich beispielsweise dahingehend äußert, dass zwei Tonspuren übereinanderliegen oder das letzte Wort einfach abgeschnitten wird. Ein lästiger Bug, der die Soundlautstärke im Spiel auf Null stellt, zeugt auch nicht gerade von der überragenden Qualität der musikalischen Untermalung. Immerhin die Kampfgeräusche wirken akzeptabel. Insgesamt kann aber auch die Technik das Spiel nicht aus dem tiefen Keller hieven, zumal das Spiel allein während des Testzeitraums zweimal abgestürzt ist.

Erfreulicherweise bietet The Cursed Crusade einen Koop-Modus für zwei Spieler, der wahlweise über das Internet oder an einer Konsole mit zwei Controllern gespielt werden kann. Das Spielerlebnis selbst wird dabei nicht groß verändert, was sich allerdings ändert, ist der Spaß, den man hat. Zu zweit macht das Spiel deutlich mehr Laune und auch die Monotonie der Missionen gerät etwas in den Hintergrund. Beim Spielen an einer Konsole hat man allerdings das Problem, dass der Bildschirm geteilt wird und dass deshalb die Übersicht verloren geht, was das Kämpfen noch ein wenig hektischer macht. Insgesamt ist der Koop-Modus, vor allem der internetbasierte, dem Einzelspiel aber überlegen.

Kein Spiel für Kinder
Cursed Crusade hat von der USK keine Jugendfreigabe erhalten, ist also erst ab 18 Jahren an der Ladentheke erhältlich. Das ist definitiv ein hartes Urteil, denn auch wenn die Entwickler an manchen Stellen am Blut nicht gespart haben, ist die Darstellung meistens noch im akzeptablen Rahmen. Wenn man bei den Finishing-Moves ein bisschen weniger Blut eingesetzt und die übelsten Szenen etwas abgemildert präsentiert hätte, wäre hier eine Freigabe ab 16 Jahren durchaus denkbar gewesen.
FAZIT
Es bleibt nicht viel zu sagen zu The Cursed Crusade. Dieses Spiel ist definitiv kein Glanzstück. Es hapert an allen Ecken und Enden. Technisch wie spielerisch erreicht es nicht einmal das Mittelfeld. Das Spiel sieht unfertig aus und ist ein Hack ‘n’ Slay der stumpfsten Art. Dazu kommt eine hanebüchene und haarsträubend realitätsferne Geschichte, die eigentlich auf einer historischen Begebenheit basiert. Das alles ist schade, denn aus dem Stoff hätte Entwickler Kylotonn viel mehr machen können. Weder die große Auswahl an Kombos noch der vorhandene Koop-Modus können da viel retten. Es ist zu bezweifeln, dass The Cursed Crusade ein Erfolg an der Ladentheke wird, zumal die Konkurrenz mit Dantes Inferno, Bayonetta oder Devil May Cry ähnliche, qualitativ aber bessere Spiele anbietet. Und an die sollte man sich auch halten. Für The Cursed Crusade kann man nicht einmal als Budgettitel eine Kaufempfehlung aussprechen.
Daher für Einzelspieler schlecht und im Mehrspielermodus schlecht bis dürftig.
Cursed Crusade hat von der USK keine Jugendfreigabe erhalten, ist also erst ab 18 Jahren an der Ladentheke erhältlich. Das ist definitiv ein hartes Urteil, denn auch wenn die Entwickler an manchen Stellen am Blut nicht gespart haben, ist die Darstellung meistens noch im akzeptablen Rahmen. Wenn man bei den Finishing-Moves ein bisschen weniger Blut eingesetzt und die übelsten Szenen etwas abgemildert präsentiert hätte, wäre hier eine Freigabe ab 16 Jahren durchaus denkbar gewesen.
FAZIT
Es bleibt nicht viel zu sagen zu The Cursed Crusade. Dieses Spiel ist definitiv kein Glanzstück. Es hapert an allen Ecken und Enden. Technisch wie spielerisch erreicht es nicht einmal das Mittelfeld. Das Spiel sieht unfertig aus und ist ein Hack ‘n’ Slay der stumpfsten Art. Dazu kommt eine hanebüchene und haarsträubend realitätsferne Geschichte, die eigentlich auf einer historischen Begebenheit basiert. Das alles ist schade, denn aus dem Stoff hätte Entwickler Kylotonn viel mehr machen können. Weder die große Auswahl an Kombos noch der vorhandene Koop-Modus können da viel retten. Es ist zu bezweifeln, dass The Cursed Crusade ein Erfolg an der Ladentheke wird, zumal die Konkurrenz mit Dantes Inferno, Bayonetta oder Devil May Cry ähnliche, qualitativ aber bessere Spiele anbietet. Und an die sollte man sich auch halten. Für The Cursed Crusade kann man nicht einmal als Budgettitel eine Kaufempfehlung aussprechen.
Daher für Einzelspieler schlecht und im Mehrspielermodus schlecht bis dürftig.










