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The Club

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 Spiel-Infos: The Club
The Club Boxart Name: The Club (PAL)
Entwickler: Bizarre Creations
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 08. Februar 2008
Genre: Action
Spieler: 1 - 8
Features:
60 Hz only, 720p/1080i/1080p, DD 5.1
Dem Namen nach könnte man The Club für ein Tanzmattenspiel halten. Und beim Entwicklerteam von Bizarre Creations möchte man ob der langjährigen Rennspiel-Vergangenheit ja schon an einen neue Raser-Serie denken. Doch The Club ist etwas ganz anderes. Hier geht es nicht um heiße Reifen, sondern um massig Kugeln und Combos. Das Konzept verspricht actiongeladene und vor allem bleihaltige Highscore-Jagden. Was schwer nach der alten Videospielschule klingt, erweist sich jedoch als erfrischende Abwechslung.

Töten oder Sterben
The Club steht für eine ausgewählte Truppe von, mehr oder weniger freiwilligen, Teilnehmern einer Art sportlichen Wettkampf. Zusammengestellt wurden diese vom mysteriösen Leiter der Veranstaltung, der sich schlicht The Secretary nennt. Ihr dürft aus zunächst sechs Kandidaten einen Recken auswählen und euch dem Turnier von The Club stellen. Diese unterscheiden sich in den drei Punkten Geschwindigkeit, Stärke und Ausdauer. Mit dabei sind so illustre Charaktere wie ein Yakuza-Killer, ein muskelbepackter Russe, ein Dschungelkrieger, ein abgehalfterter Spielertyp und weitere Gestalten von diesem Kaliber. Zwei zusätzliche Kämpfer lassen sich im weiteren Spielverlauf freischalten. Die eher finsteren Gestalten sind kein Zufall, denn die Aufgabe, die sich in The Club stellt, ist nicht für jeden das Wahre. Die Teilnehmer sollen sich durch acht verschiedene Locations kämpfen und möglichst viele der anstürmenden Söldnerhorden mit Waffengewalt niedermähen. Nebenbei ist es natürlich auch wichtig, die ganze Veranstaltung bis zum Ende zu überleben. Wer all das bewältigen kann, muss sich am Ende mit den Leistungen der anderen Teilnehmer von The Club messen.
 

 
Killer-Combo mit Combo-Kills
Wie läuft das ganz nun genau ab? Die erste Runde startet ihr in einem verlassenen deutschen Stahlwerk. Von eurem Startpunkt aus folgt ihr Hinweisschildern, die euch den Weg zum Ende des Abschnitts weisen und schießt auf alle auftauchenden Störenfriede. Die Steuerung ist leicht erlernt. Mit den beiden Analogsticks wird gelaufen und sich umgeschaut, auf den Schultertasten geschossen und anvisiert. Außerdem dürft ihr per Knopfdruck Granaten werfen, eine Ausweichrolle vollführen und mit dem Steuerkreuz zwischen euren Waffen wechseln. Die setzen sich aus Maschinengewehren, Schrotflinten, Pistolen und Raketenwerfern zusammen. Klingt soweit nach typischer Actionkost. Mit eurem ersten erfolgreichen Abschuss beginnt allerdings der Combozähler zu laufen und eröffnet die Punktejagd. Für jeden Abschuss gibt es zunächst einmal Punkte. Kopftreffer oder Abschüsse aus großer Entfernung bringen euch noch mehr Punkte. Mit jedem erledigten Gegner erhöht sich der Multiplikationsfaktor für eure Punkte um eins und ihr sackt für jeden weiteren Abschuss mehr und mehr Punkte ein. Allerdings habt ihr nur begrenzte Zeit um die Combo mit dem nächsten Treffer aufrecht zu halten. Findet ihr nicht rechtzeitig ein Ziel, läuft euer Combo-Zähler wieder rückwärts und ihr erhaltet weniger Punkte für den nächsten Abschuss.
 Autor:
Neels Behrend
Testbericht
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