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Tenchu Z

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 Spiel-Infos: Tenchu Z
Tenchu Z Boxart Name: Tenchu Z (PAL)
Entwickler: FromSoftware
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 29. Juni 2007
Genre: Action - Stealth
Spieler: Xbox Live 2-4, System-Link 2-4
Features:
HD 720p, 1080i, 1080p, Dolby Digital, Xbox Live
Der alte Haudegen Rikimaru hat ausgedient und wurde von Entwickler FromSoftware für den ersten Ableger der Tenchu-Serie auf der Next-Generation Konsole von Microsoft, in den Ruhestand versetzt. Stattdessen erstellt ihr euch diesmal selbst einen Charakter, mit dem ihr die zahlreichen Missionen zu bewältigen habt. Ob Tenchu Z die Fehler seiner Vorgänger mit in das neue Konsolenzeitalter transportiert hat und wie gelungen die Umsetzung auf der Xbox 360 ihren Mann steht, verraten wir euch in unserem Test.

Create a Ninja
Bevor ihr nun durch die dunkle Nacht schleichen dürft, heißt es zunächst im Hauptquartier, welches aus zwei kleinen Hütten besteht, sich seine Ausrüstung und natürlich einen von insgesamt 50 Aufträgen von Altmeister Rikimaru zu besorgen. Während die ersten Aufträge noch strikt linear ausgeführt werden müssen, hat man im späteren Verlauf die freie Auswahl über die Reihenfolge der nächsten Mission. Bevor es dann losgeht, habt ihr die Wahl zwischen drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Während die Gegner auf der einfachsten Stufe wirken wie Pappaufsteller, die ihre künstliche Intelligenz gegen eine Schüssel Reis getauscht haben, sind diese im höchsten Grad deutlich aufmerksamer und schwerer zu besiegen. Am Ende jeder Mission wird das Vorgehen des Spielers in fünf Stufen bewertet. Je nach eurem Abschneiden, spült ihr dadurch mehr oder weniger Geld in eure Meuchelmörderkasse, mit der ihr neue Gegenstände, Kleidung und Fähigkeiten erwerben könnt. Punktabzüge gibt es beispielsweise für das Töten Unschuldiger oder wenn ihr von den Wachleuten entdeckt werdet. Ihr könnt die Mission aber jederzeit wiederholen und versuchen, einen höheren Rang zu erreichen.

Aufträge in Hülle und Fülle
Das zweifelsohne größte Manko bei Tenchu Z betrifft ausgerechnet die Missionen. Zwar versprechen fünfzig Aufträge eine Menge, leider unterscheiden sich diese aber lediglich in drei Gruppen: Informationsbeschaffung, Stehlen von Gegenständen und das Ermorden der Zielperson. Ab und zu gibt es auch noch ein paar Bomben einzusammeln und die Stadt dadurch sicherer zu machen, abwechslungsreicher wird das Ganze dadurch aber immer noch nicht. Sehr seltsam wirkt bei den Missionen auch die Tatsache, dass der Auftrag erledigt ist, sobald die Zielperson eliminiert oder der Gegenstand gestohlen wurde. Ganz egal ob mehrere der bösen Lakaien mit euch im Raum stehen und noch ein schweres Gefecht auf euch warten würde. Eine Flucht gibt es nicht, was doch ziemlich den Reiz an den Aufgaben nimmt.
 
Im Gegensatz zur Grafik, die recht trist aussieht und fast auf PS2-Niveau stehen geblieben zu seien scheint, hat sich die Kamera deutlich gegenüber den alten Ausflügen nach Fernost gebessert. Die Steuerung hingegen wirkt auf den ersten Blick fast schon ein wenig kompliziert, hat man aber die ersten Aufträge gemeistert, ist man schnell vertraut mit dieser.
 Autor:
Oliver Leng
Testbericht
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Leserwertung:
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