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Tales of Vesperia

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 Spiel-Infos: Tales of Vesperia
Tales of Vesperia Boxart Name: Tales of Vesperia (PAL)
Entwickler: Namco Tales Studio - Team Symphonia
Publisher: Namco Bandai Partners
Erhältlich seit: 02. Juli 2009
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
keine
Lange mussten sich Fans der Tales-Serie gedulden bis Tales of Vesperia nach dem Launch in Japan auch für Europa angekündigt wurde. Am 25. März 2009 war es dann offiziell: Tales of Vesperia soll in Europa erscheinen und rund drei Monate später war es dann auch schon soweit. Wir haben uns das japanische Rollenspiel der Namco Tales Studios näher angeschaut. Steigt der erste HD-fähige Teil der Serie gleich auf den Thron der Xbox 360-J-RPGs rund um Lost Odyssey und co. oder schafft es Tales of Vesperia nicht sich aus der großen Masse aller Tales-Spiele abzuheben?

Die Welt von Terca Lumireis ist im Umschwung. Zehn Jahre voller Frieden haben zu einem unbehaglichen Waffenstillstand zwischen dem Reich und den Zünften geführt, die sich wünschen nach ihren eigenen Richtlinien zu leben. Durch die Kontrolle einer Technologie mit dem Namen "Blastia" hat das Reich ihr privilegiertes Volk mit Sicherheit und Wohlstand versorgt, aber die Leute sind mit den Methoden ihrer Regierung immer weniger zufrieden. Als ehemaliger imperialer Ritter Yuri Lowell erforscht der Spieler das komplexe Verhältnis zwischen Blastia, der Regierung und ihrem Volk. Dabei begibt er sich auf eine lange Reise und durchwandert die geheimnisvolle und gefährliche Welt...

Die Vesperia
Yuri begegnet auf seiner zunächst einsamen Reise einigen Begleitern, die eine Gilde gründen. Der Name der Gilde lautet wie ein Teil des Spieltitels - Vesperia. Auf der Reise wird sehr oft auf die unterschiedlichen Charaktere und ihre jeweilige Geschichte eingegangen und während der Reise verfolgt ihr ständig andere Motive rund um die Story des Spiels selbst. Oft vergisst man als Spieler, warum man überhaupt diese und jene Handlung begeht, denn die Story nimmt sehr langsam Fahrt auf. Der zähe Einstieg rund um langweilige Hintergrundgeschichten und zwanghaften Unterhaltungen zwischen den Teammitgliedern stellt den Spieler vor eine große Geduldsprobe. Erst ab der Hälfte der Story entwickelt sich Tales of Vesperia zu einem Meisterwerk und das ist nicht nur auf die nun deutlich interessanter gestaltete Story zurückzuführen, welche den Spieler vor ständige Ungewissheit stellt.
Kämpfe à la Vesperia: Tradition trifft auf Moderne
In Tales of Vesperia habt ihr es mit einem sehr flotten Kampfsystem zu tun, doch dies allein macht die Kämpfe nicht zu einer großen Herausforderung. Zu Beginn wirken die Kämpfe wie ein Button-Smasher, doch schon beim ersten Bosskampf wird klar, dass taktisches Vorgehen unumgänglich ist. Es ist essentiell mit seinen Begleitern zusammenzuarbeiten, sich gegenseitig aus bedrängenden Lagen zu befreien und das ganze Kampffeld im Blickwinkel zu haben. Blocken, cleverer Einsatz von Items und die Stellung auf dem Kampffeld können schnell einen gehörigen Unterschied ausmachen. Fertigkeiten werden durch die Ausrüstung erlangt und können durch den wiederholten Einsatz für immer freigeschaltet werden, sodass man nicht mehr die Waffe dazu ausgerüstet haben muss.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.4