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Silent Hill: Downpour (PS3)

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 Spiel-Infos: Silent Hill: Downpour (PS3)
Silent Hill: Downpour Boxart Name: Silent Hill: Downpour (PS3) (PAL)
Entwickler: Vatra Games
Publisher: Konami
Erhältlich seit: 29. März 2012
Genre: Action - Survival Horror
Spieler: 1
Features:
3D-Modus

Dieser Test basiert auf der PlayStation 3-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden Xbox 360-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
       
Mit dem Horror-Genre ist es so eine Sache. Während in den letzten beiden Konsolengenerationen das Genre zahlreiche gute und erfolgreiche Titel hervor brachte, tut es sich in dieser Generation eher schwer. Resident Evil ist zum Action-Shooter mutiert, Project Zero in der Bedeutungslosigkeit verschwunden und am SciFi-Setting von Dead Space scheiden sich die Geister. Immerhin gibt es ja noch Silent Hill, das seinen Wurzeln mehr oder weniger treu geblieben ist. Allerdings hat sich auch hier einiges getan: Bereits der Vorgänger Silent Hill: Homecoming wurde nicht mehr von Konami selbst, sondern von einem externen Studio  (Double Helix Games) entwickelt. Das Resultat wurde von Fans mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Nun geht Silent Hill in die nächste Runde und ein anderer Entwickler hat die Aufgabe bekommen, eigentlich alles besser zu machen. Doch ist Vatra Games dies gelungen?

Auf der Flucht
In Silent Hill: Downpour ist unser Protagonist Murphy Pendleton - ein Sträfling, der die Verlegung in ein anderes Gefängnis dazu nutzt, um zu fliehen. Die Möglichkeit der Flucht ergibt sich aber eher zufällig, da der Gefängnisbus im Waldgebiet um Silent Hill einen schweren Unfall hat. Daraus ergibt sich ein interessantes Setting, denn die ersten beiden Spielstunden spielen nicht in der Stadt direkt, sondern in deren Umland. Das tut der Atmosphäre allerdings keinen Abbruch und es ist eine willkommene Abwechslung zu bisherigen Ablegern der Reihe. Irgendwann schafft es Murphy dann doch nach Silent Hill und versucht natürlich, wie viele Spielhelden vor ihm, gleich wieder aus der schaurigen Stadt zu entkommen. Dabei ist er nicht allein: Unser krimineller Freund, dessen Geschichte immer wieder in diversen Rückblenden aufgearbeitet wird, trifft im Verlauf des Spiels auf so manch anderes menschliche Individuum. Wie schon in Homecoming und vor allem Shattered Memories werdet ihr dabei hin und wieder vor Entscheidungen gestellt, die das Ende des Spiels beeinflussen. Allerdings halten sich diese Interaktionen in Videosequenzen leider sehr in Grenzen und bleiben weit unter den Möglichkeiten. Insgesamt ist die Handlung aber recht unterhaltsam, obgleich sich einige Figuren sehr unglaubwürdig verhalten. 
http://playstation3.gaming-universe.de/screens/test_silent_hill_downpour_01.jpg Es beobachtet dich
Kein Horror-Spiel ohne Monster, die dem Spieler ans Leder wollen und so suchen auch in Silent Hill: Downpour verschiedene Abscheulichkeiten den Protagonisten heim. Allerdings werden eingefleischte Silent Hill-Fans hier eher enttäuscht sein, denn das künstlerische Design der Kreaturen ist einfach nur langweilig. In bisherigen Teilen der Silent Hill-Reihe hat allein der abstoßende Anblick der Monster für Unbehagen gesorgt. Doch in Downpour begegnen euch überwiegend Gestalten, die jedem x-beliebigen Horrorfilm entsprungen sein könnten. Mutanten, die sich an der Decke entlang hangeln können, Schlägertypen, deren einzige Besonderheit ihre Panzerung ist oder umher laufende, in Grautönen gehaltene Frauen, die den Spieler mit ihren Schreien quälen. Gut, letztere haben zumindest spielerisch ein interessantes Element, aber optisch sind sie alles andere als gruselig. Gut gefallen haben uns hingegen die Puppen, die von einem unsichtbaren Geist gesteuert werden, der nur mit Hilfe eines UV-Lichts sichtbar gemacht werden kann. Hier passen ausnahmsweise spielerische und optische Gestaltung wunderbar zusammen und erzeugen wohliges Unbehagen.
 Autor:
Matthias Hellenthal
Testbericht
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Leserwertung:
8.5