Selbst in Zeiten des Booms computer-animierter Filme gibt es Figuren, die aus der Masse herausstechen.
Eine davon war und ist ganz sicher Shrek, der freundliche Oger. Nun, freundlich
ist der eigentlich gar nicht, doch was die Macht der Liebe nicht alles bewirkt.
Nach vielen größeren Auftritten in der Welt der Videospiele zeigt sich Shrek
auch in der "Xbox Live Arcade"-Welt, mit seinem neuesten Titel Shrek-n-Roll. Ob
es Grund zur Freude gibt oder man vorm wilden Oger davon laufen sollte, man wird
es sehen.
Ein Brett, zwei Seilkurbeln und eine Menge Schreihälse
Shrek-n-Roll ist ein simples Spiel in netter Aufmachung.
Shrek und Co. laden zum Wettbewerb ein und alle bekannten Charaktere sind
dabei. Ob der Namensgeber selbst, Fiona, Prince Charming oder der gestiefelte Kater, sie und
noch viele andere sind Teil der Charakterriege des Spiels. Dabei ist die Wahl
der Figuren mehr als nebensächlich. Hat man sich einmal zwischen Punkteangriff
und Zeitangriff entschieden geht es nur um eines: Shreks Babys satt machen! Die
gucken aus zahlreichen Löchern einer Hauswand hinaus. Gefüttert werden sie mit
Bällen, Melonen, Kürbisse, oder was auch immer ein Oger sonst mag. Der
knifflige Teil des Spiels kommt jetzt: Besagte Bälle liegen auf einer
Holzplanke, die sich von rechts nach links vor der Wand erstreckt. An beiden
Enden steht jeweils einer der anfangs gewählten Charaktere an einer Kurbel. Um
nun das Spiel zu bedienen sind allein die beiden Sticks des "Xbox
360"-Controllers von Nöten. Drückt man den linken Stick nach oben bewegt sich
die linke Seite der Holzplanke nach oben. Da sich rechts nichts tut, gerät das
Brett in eine Schieflage. Als Folge beginnt der Ball zu rollen, je nach Gefälle
stärker oder schwächer. Angenehm ist, dass der Ball weder links noch rechts
hinausfallen kann, da sich an beiden Seiten ein Stopper befindet. Die
Schwierigkeiten ergeben sich mitten im Spielfeld der Wand.
Die hat zahlreiche
Lücken und schwarze Löcher, die die Kugel einsaugen, wenn man sie darüber
bewegt. Ziel des Spiels ist also, den Ball durch geschicktes Balancieren bis zu
Shreks Baby zu bewegen. Davon muss man pro Level mehrere füttern, die sich über
mehrere festgelegte Positionen abwechseln. So wird man so seine Probleme haben
die Kugel in verschiedensten Varianten an Löchern und Lücken vorbei zu
jonglieren. Drei Bälle hat man pro Level, von denen es 16 Stück gibt. Sind alle
Bälle verbraucht endet das Spiel. Ärgerlich ist, dass man jede der
freischaltbaren Welten erst einmal komplett geschafft haben muss, um sie ab
sofort direkt anwählen zu können. Hat man nach einem einzelnen Level keine Lust
mehr weiter zu spielen muss man beim nächsten Mal wieder von Beginn der Welt
starten. Beginnt das Spiel noch recht einfach wird es schon bald so richtig
schwierig, wenn nur schmale Flächen umgeben von großen Lücken existieren oder
die Löcher in der Wand anfangen sich zu bewegen. Bei alledem geht es neben dem
bloßen Beenden eines Levels auch um die Punktejagd. Die können durch Einsammeln
der verschiedenen Münzen erhöht werden. Ab und zu gibt es auch eine Extrakugel
abzugreifen.
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