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Section 8

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 Spiel-Infos: Section 8
Section 8 Boxart Name: Section 8 (PAL)
Entwickler: TimeGate Studios
Publisher: Gamecock
Erhältlich seit: 15. September 2009
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-32
Features:
keine
Mit Section 8 werfen Southpeak Games und Timegate einen Ego-Shooter mit Online-Fokus auf den Markt, der trotz seines dezent trashig angehauchtem Style mehr hermacht, als man auf den ersten Blick erwarten würde. Der Ersteindruck erinnert nämlich stark an Bungies Vorzeigeshooter Halo. Bunte Welten, futuristische Fahrzeuge und abgespacte Outfits zeigen recht deutlich den Bezug zu Inspirationsquelle Nr.1 der Entwickler. Spielerisch orientiert sich Section 8 allerdings eher am PC-Klassiker Battlefield.


 
Nichts für Einzelgänger
Bereits nach einem kurzen Blick in die Singleplayer-Kampagne wird klar, dass Section 8 durch und durch auf den Multiplayer ausgelegt ist. Zu belanglos ist die Story, zu gekünstelt sind die Missionsstrukturen und zu überwältigend die Mehrspieler-Elemente. Die acht Level zu je drei Missionen hat man locker flockig an einem Nachmittag abgeklappert. Wirkliche Hürden gibt es auch auf höheren Schwierigkeitsgraden nicht. Wer stirbt, kann umgehend respawnen und muss bis auf einen kleinen Fußmarsch keine weiteren Einbußen in Kauf nehmen. Im Gegenteil, wer sich mit geschicktem Timing dem gegnerischen Kugelhagel aussetzt, sichert sich ein stetig gefülltes Waffenarsenal. Bei jedem Neustart wird die Munition eurer beiden Wummen aufgefüllt und der Spielfortschritt bleibt anstandslos erhalten. Die größtenteils extrem weitläufigen Areale bieten Platz für zahlreiche Stützpunkte zweier Mannschaften, die vom jeweils anderen Tross übernommen und gehalten werden müssen. Das Übernehmen fällt mit einem einfachen Computerhacken via A-Taste relativ einfach aus. Wer erfolgreich sein will, muss sich aber auch durch die gegnerischen Scharen ballern, Raketen- und Flaktürme ausschalten und es bisweilen auch mit Kampfrobotern und Panzern aufnehmen. Was der Gegner kann, können wir aber schon lange. Nicht nur, dass man durch das erfolgreiche Abzocken eines Kontrollpunktes sämtliche Schutzgerätschaften gleich mit übernimmt, zusätzliches Inventar oder Fahrzeuge lassen sich auch bequem im Startmenü gegen ein Entgelt nachbestellen und nach Wunsch platzieren bzw. aufbauen. Während der Singleplayer die Areale durchstrukturiert und euch je nach Levelfortschritt Zugang zu weiteren Kontrollpunkten gewährt, gibt es im Multiplayer keinerlei Begrenzungen.

Rudelbildung für Fortgeschrittene
Via Xbox Live finden bis zu 32 Spieler auf den Maps Platz. Vor dem Start und nach jedem Ableben darf der Ort eures Respawns frei gewählt werden. Ihr wollt mitten im Krisengebiet abgesetzt werden? Kein Problem. Doch lieber das Feld von hinten aufrollen? Wird gemacht. In Section 8 erscheint ihr dabei nicht einfach auf der Karte, sondern werdet aus der Luft abgeworfen was jedes Mal wieder in einer atmosphärischen Sequenz aus der Ego-Perspektive präsentiert wird.
 Autor:
Thomas Steuer
Testbericht
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Screenshots:
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