Die Geschichte um Kultentwickler Piranha Bytes erlebte in den letzten Jahren so einige Höhen und Tiefen. Während das deutsche Entwicklerstudio mit Gothic 1 und Gothic 2 inkl. Add-ons bei Rollenspielfans noch bis heute einen Stein im Brett hat, konnte man mit Gothic 3 nicht mehr an die hochgesteckten Erwartungen anknüpfen. Ein verfrühter Release, ein von vorne bis hinten verbuggtes Produkt und Gerüchte um gekaufte Wertungen brachten Gothic 3 bzw. Publisher JoWood zwar starkes Medieninteresse, kratzten allerdings auch stark am Ruf aller Beteiligten. Die Folge war das Abziehen der Marke Gothic von Piranha Bytes sowie deren neue Unterkunft bei Koch Media. In Form von Risen wollte man nun das wahre Gothic 3 präsentieren und aufgrund der PC-ähnlichen Hardware auf der Xbox 360 sein Konsolendebüt feiern.
Nun feiert Risen endlich seinen Release und wird bei der Fangemeinde bislang auch - wie erwartet – euphorisch angenommen. Zumindest in der PC-Version. Wer sich zutraut, sich auf der Xbox 360 in das Abenteuer zu stürzen, wird es mit kontinuierlichen Frustmomenten zu tun bekommen und sich mehr als einmal fragen ob Piranya Bytes die Konsolenfassung überhaupt ernst genommen haben. Durch den lediglich in den USA verschobenen Launch macht es viel mehr den Eindruck, als ob man den hierzulande angekratzten Ruf gar nicht so dringend wieder aufpolieren will, sondern lieber im Ausland nach Selbstprofilierung sucht.
Nun feiert Risen endlich seinen Release und wird bei der Fangemeinde bislang auch - wie erwartet – euphorisch angenommen. Zumindest in der PC-Version. Wer sich zutraut, sich auf der Xbox 360 in das Abenteuer zu stürzen, wird es mit kontinuierlichen Frustmomenten zu tun bekommen und sich mehr als einmal fragen ob Piranya Bytes die Konsolenfassung überhaupt ernst genommen haben. Durch den lediglich in den USA verschobenen Launch macht es viel mehr den Eindruck, als ob man den hierzulande angekratzten Ruf gar nicht so dringend wieder aufpolieren will, sondern lieber im Ausland nach Selbstprofilierung sucht.

Wo bin ich?
Das Spiel beginnt damit, dass ihr als namen- sowie mittelloses Kerlchen auf der Vulkaninsel Faranga strandet und gothictypisch erst einmal ins eiskalte Wasser geworfen werdet. Am Strand liegen unter anderem ein paar Goldmünzen und ein Knüppel herum, die euch als Startutensilien untergejubelt werden. Nun gilt es, sich zunächst auf der Insel zurechtzufinden, nicht von irgendwelchen Monstern gekillt zu werden und sich so gut wie es geht durchzuschlagen. Alsbald erfahrt ihr, dass die Insel in regelmäßigen Abständen von einem mysteriösen Beben heimgesucht wird, das von plötzlich aus dem Boden schießenden Ruinen begleitet wird. Letztere sind ebenfalls Schuld an den zahlreichen Tieren und Kreaturen, die nun das schnöde Eiland bevölkern. Die Ruinen bergen allerdings nicht nur Feinde, sondern auch allerlei Schätze, weshalb auf der einen Seite die wilden Barbaren mit ihren kriegerischen Banditen und auf der anderen Seite die religiöse Inquisition mit ihren weisen Magiern nach den Reichtümern trachten.
Das Spiel beginnt damit, dass ihr als namen- sowie mittelloses Kerlchen auf der Vulkaninsel Faranga strandet und gothictypisch erst einmal ins eiskalte Wasser geworfen werdet. Am Strand liegen unter anderem ein paar Goldmünzen und ein Knüppel herum, die euch als Startutensilien untergejubelt werden. Nun gilt es, sich zunächst auf der Insel zurechtzufinden, nicht von irgendwelchen Monstern gekillt zu werden und sich so gut wie es geht durchzuschlagen. Alsbald erfahrt ihr, dass die Insel in regelmäßigen Abständen von einem mysteriösen Beben heimgesucht wird, das von plötzlich aus dem Boden schießenden Ruinen begleitet wird. Letztere sind ebenfalls Schuld an den zahlreichen Tieren und Kreaturen, die nun das schnöde Eiland bevölkern. Die Ruinen bergen allerdings nicht nur Feinde, sondern auch allerlei Schätze, weshalb auf der einen Seite die wilden Barbaren mit ihren kriegerischen Banditen und auf der anderen Seite die religiöse Inquisition mit ihren weisen Magiern nach den Reichtümern trachten.












