Jedes dieser Kapitel kommt mit einer anderen Location daher. Seid ihr am Anfang in einem afrikanischen Dorf unterwegs, entführt euch das Spiel im späteren Verlauf an Orte wie eine Ruine, ins Marschland oder in ein geheimes Labor. Die Auswahl der einzelnen Locations ist wirklich gelungen. Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es aber ein paar Änderungen. So ist Resident Evil 5 zunächst einmal strickt linear. Einen bereits besuchten Abschnitt könnt ihr also nur betreten, wenn ihr den Level noch einmal neu ladet. Auch sind die einzelnen Orte etwas großzügiger ausgefallen. Keiner der neuen Orte vermittelt so zum Beispiel ein beklemmendes Gefühl, wie beispielsweise das Schloss im vierten Teil.


Die Actioneinlagen verlangen hingegen schon auf dem normalen von vier Schwierigkeitsgraden einiges von euch ab. Die Gegnerhorden sind noch größer, als man es bisher von der Serie gewohnt war. Schon im ersten Kapitel findet ihr dabei großkalibrige Waffen wie die Schrottflinte oder eine Maschinenpistole, mit denen ihr den Gegnern ordentlich einheizen dürft. Doch ihr solltet sparsam mit eurer Munition umgehen. Diese ist nämlich rar gesät und kann nur in zerstörbaren Kisten oder bei besiegten Gegnern gefunden werden. Wir hatten in unserem Test zwar nur selten das Gefühl wirklich ohne Munition dazustehen, aber dafür auch nie ausreichend genug, um wirklich sicher zu sein die nächste Angriffswelle auch überleben zu können. Dazu trägt allerdings auch das limitierte Inventar bei. Bei Resident Evil 5 hat man sich hier an früheren Ablegern orientiert. Chris und Sheva besitzen jeweils neun Slots, die ihr mit Gegenständen beladen könnt. Jeder Gegenstand, egal wie groß, nimmt dabei einen Slot ein. Da ihr aber auch Munition einen eigenen Slot neben der Waffe für sich benötigt, werdet ihr kaum mehr als drei Waffen und vielleicht noch eine Granate mit euch schleppen. Das Heilen eurer Wunden könnt ihr getrost Sheva überlassen. Vier der Slots eures Inventars dienen erstmals zudem als Schnellauswahltasten, die auf dem Digi-Kreuz liegen. So könnt ihr blitzschnell die Waffe wechseln oder einen Heiltrank hervorzaubern. Ist euer Inventar voll, müsst ihr die gefunden Gegenstände liegen lassen oder andere wegwerfen. Zwischen den Unterkapiteln könnt ihr auf eine Kiste zurückgreifen, in der ihr deutlich mehr Platz habt. Auf dort liegende Gegenstände könnt ihr aber nicht während der Spielabschnitte zurückgreifen. Gleiches gilt für den Kauf und die Verbesserung neuer Waffen. Den Händler gibt es nicht mehr, stattdessen erfolgt der Einkauf für gefundenes Gold oder Schätze zwischen den Kapiteln oder wenn ihr gestorben seid – praktisch falls man einen Heiltrank kaufen möchte. Neu ist zudem, dass ihr euer Inventar in Echtzeit verwaltet. Es ist also nicht mehr möglich in aller Seelenruhe ins Inventar zu wechseln und dort eure Munition für jede Waffen nachzuladen. Dies muss nun direkt im Spiel passieren oder eben in einer ruhigen Minute.
Groß, größer, Resident Evil 5?
Ruhige Minuten werdet ihr aber nur wenige haben. Dank der großen Zahl unterschiedlicher Gegner, zu denen sich auch manche Mutationen aus den ersten Teilen gehsinnen, müsst ihr euch stets anders einstellen. Die Standardgegner sind dabei erneut deutlich agiler, als es noch die Zombies aus früheren Teilen waren. Garniert wird die feine Action-Kost mit gelegentlichen Einlagen, in denen ihr zum Beispiel Platz hinter einem Maschinengeschütz nimmt, während euch die Gegner auf Motorrädern zusetzen oder aber es kommt zu interaktiven Zwischensequenzen bei denen ihr kleine Quicktime-Events absolvieren müsst. Das besondere Highlight bilden aber mal wieder die gewaltigen Bosskämpfe, bei denen ihr es mit verdammt fiesen Brocken zu tun bekommt. Diese erfordern nicht nur ein spezielles Vorgehen, bei denen zum Beispiel schon mal größere Geschütze aus der Umgebung genutzt werden müssen oder ihr aber im Team zusammenarbeiten müsst.
Ruhige Minuten werdet ihr aber nur wenige haben. Dank der großen Zahl unterschiedlicher Gegner, zu denen sich auch manche Mutationen aus den ersten Teilen gehsinnen, müsst ihr euch stets anders einstellen. Die Standardgegner sind dabei erneut deutlich agiler, als es noch die Zombies aus früheren Teilen waren. Garniert wird die feine Action-Kost mit gelegentlichen Einlagen, in denen ihr zum Beispiel Platz hinter einem Maschinengeschütz nimmt, während euch die Gegner auf Motorrädern zusetzen oder aber es kommt zu interaktiven Zwischensequenzen bei denen ihr kleine Quicktime-Events absolvieren müsst. Das besondere Highlight bilden aber mal wieder die gewaltigen Bosskämpfe, bei denen ihr es mit verdammt fiesen Brocken zu tun bekommt. Diese erfordern nicht nur ein spezielles Vorgehen, bei denen zum Beispiel schon mal größere Geschütze aus der Umgebung genutzt werden müssen oder ihr aber im Team zusammenarbeiten müsst.










