Bwaaaah! Videospieler wissen, dieser Schrei kann nur eins bedeuten: Ein neues Spiel mit Ubisofts irrer Hasenbande ist erschienen. Die durchgeknallten Langohren stehen seit den Anfangstagen der Wii für gelungene Minispiel-Unterhaltung und gekonnte Nutzung von Bewegungssteuerung. Kein Wunder, dass auch Microsofts Kinect-Sensor einen eigenen Ableger erhält. In Rabbids: Alive & Kicking durchbrechen die Hasen in ihrem Welteroberungswahn die Grenzen der Realität und stehen plötzlich in euren Wohnzimmer! Lohnt sich die Anschaffung, oder kommt kein Partyspaß auf?
Hase + Kuh = viele Hasen
Wisst ihr was in der Kanalisation alles lauert? Krokodile?! Nein, eine Horde verrückter Rammler! Diese planen mal wieder die Weltherrschaft und sind sich sicher, dass Masse wichtiger ist als Klasse. Um den Prozess der Vermehrung zu beschleunigen, hüpfen eine Kuh und einer von Ubisofts Rabbids in eine Pfütze giftgrüner Chemie-Suppe, wodurch deren Population explodiert. Soviel zur Story. Sinnlos? Abgefahren? Gute Voraussetzungen für ein Partyvergnügen? Ja!

Wenn es nach Ubisoft geht, hilft dabei nur voller Körpereinsatz. Jeglicher diplomatischer Versuch wird von den wahnsinnigen Nagern mit rot glühenden Augen und einem lauten Bwaaaaah abgeschlagen. Zum Glück zeigt uns das Spiel andere Lösungsmöglichkeiten auf, bei denen die Karnickel nicht so glimpflich davon kommen. Es wird gehüpft, getreten, geschlagen, gerannt... Im Grunde müsst ihr all das tun, was eure Gelenke und Muskeln beansprucht - Super!
Wenn man Rabbids: Alive and Kicking eins zu Gute heißen will, dann muss man auf jeden Fall die abwechslungsreichen Minispiele nennen. Egal ob man in Zügen vorbei fahrenden Langohren Ohrfeigen verpasst, oder in einer Art modernem Pong Autos auf riesige Roboter-Kaninchen schleudert - ein Minispiel ist abgefahrener als das Vorherige.
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