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Project Gotham Racing 3

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 Spiel-Infos: Project Gotham Racing 3
Project Gotham Racing 3 Boxart Name: Project Gotham Racing 3 (PAL)
Entwickler: Bizarre Creations
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 02. Dezember 2005
Genre: Racer
Spieler: 1-8
Features:
HDTV 16:9, Dolby Digital 5.1, Xbox Live
Es ist nicht leicht, sich mit einem Spiel vom Kaliber eines Project Gotham Racing 2 messen zu müssen. Zu „perfekt“ war das dritte Rennspiel aus dem Hause Bizarre Creations anno 2003. Dem entsprechend, dürfte bei der Entwicklung von Project Gotham Racing 3 für die brandneue Xbox 360 auch ein extremer Druck auf den Schultern der Verantwortlichen gelastet haben. Hinzu kam noch der knapp bemessene Zeitrahmen, der bis zur Fertigstellung zur Verfügung gestanden hat. Trotz allem steckte man sich große Ziele. Man wollte sich jedem der wenigen Kritikpunkte des Vorgängers annehmen, und diese gnadenlos ausmerzen. So viel sei gesagt, DAS hat man geschafft...doch leider ist bekanntlich nicht alles Platin was glänzt.
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Aller Anfang ist schwer? Fehlanzeige!

Viele Anfänger bemängelten seinerzeit, dass der Einstieg in PGR2 zu zäh sei, ebenso wollten sich Gelegenheitsspieler nicht erst durch den enorm umfangreichen und mitunter extrem anspruchsvollen Karrieremodus schlagen müssen, um an ein paar fahrbare Untersätze zu gelangen, die auch Online mit denen der Konkurrenz mithalten konnten. Diese Kritik ist natürlich auch BC zu Ohren gekommen und dementsprechend wurde dem Karrieremodus des dritten Gothams eine Frischzellenkur verpasst. Dies geschah nicht nur oberflächlich, auch die Basis blieb nicht unangetastet. Grundsätzlich ist Project Gotham Racing auch mit Teil 3 noch immer der unverwechselbar charmante und gleichermaßen facettenreiche Arcaderacer, der er immer gewesen ist. Erneut gilt es zahlreiche, ideenreiche Aufgaben zu erfüllen die weit über die üblichen, aber natürlich auch vorhandenen und sehr spannenden Straßenrennen hinausgehen.
Die berüchtigten Slalom-Herausforderungen sind ebenso wieder mit von der Partie, wie die spaßigen Blitzgerät Challenges und verschiedene Varianten des Zeitfahrens. Bizarre lässt sich nicht lumpen und schüttelt zusätzlich noch ein paar frische Ideen aus dem vorweihnachtlichen Ärmel. Die ohnehin schmackhafte Mischung wird abgerundet durch Checkpoint-Rennen (ihr müsst eine bestimmte Zahl an Markierungen innerhalb eines Zeitlimits abfahren), Zeit gegen Kudos (unterbrecht das knapp bemessene Zeitlimit kurzzeitig mit Kudosmanövern) und dem Drift-Versuch. In letzterem solltet ihr mit einem einzigen Drift die geforderte Menge an Kudos-Punkten in einer vorgegebenen Zeit sammeln. Deren Menge und somit gleichzeitig der Anspruch, wird durch die Wahl des Schwierigkeitsgrades bestimmt, der sich erneut in fünf Stufen einstellen lässt. Blutige Anfänger wählen den leichtesten Schwierigkeitsgrad: Stahl. Profis dagegen versuchen sich an der Königsklasse, den Platin-Medaillen. Letztere zu erringen erwies sich in der Praxis allerdings als deutlich zu einfach. Im direkten Vergleich zum Vorgänger, hat Teil drei deutlich an Biss verloren. Einsteiger freut es, Veteranen fühlen sich schnell unterfordert. Leider ist dieser Trend symptomatisch für den Karrieremodus. Es wurde alles getan um die gegebene Kritik auszumerzen. Leider erweckt man aber den Anschein, dabei außer acht gelassen zu haben, dass erfahrene Spieler sich schnell langweilen könnten, denn das gesamte Spiel ist recht leicht ausgefallen.

 

 Autor:
Henrik Zenses
Testbericht
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Leserwertung:
8.2