Kein Kinofilm ohne seine eigene Videospielumsetzung, so lautet wohl eine goldene Regel des Videospiels. Auch wenn im Fall von Comicfilmen zur Zeit mit Sicherheit die Wii erste Wahl für eine Portierung ist – die junge Zielgruppe ist auf der Xbox 360 auf Grund eines Mangels an Spielen für dieses Alterssegment noch knapp vertreten – hat Activision aber auch die Microsoft-Konsole mit einer Umsetzung des zweiten Madagascar-Streifens bedacht. Unter dem Namen Madagascar: Escape 2 Africa erschien das Spiel zum Ende 2008 gestarteten Film gleichen Namens für alle nennenswerten Plattformen. Doch kann Madagascar Filmfans in seinen Bann ziehen, oder fristet es, ähnlich wie viele andere Lizenz-Spiele, ein Schattendasein neben einer reichhaltigen Auswahl bedeutend besserer Spiele?


Zwischensequenzen wohin man sieht
Angeführt vom etwas wirren König der Lemuren, dem Franzosen Julien, machen sich die Helden des Kinofilms Madagascar, der Löwe Alex, die Nilpferddame Gloria, Marty das Zebra und Melman die Giraffe auf, von Madgascar wieder zurück nach New York überzusiedeln. Erzählt wird die Geschichte von ihrer Majestät höchstpersönlich, was bedeutet, dass man sich auf viel französischen Dialekt in der deutschsprachigen Sprachausgabe des Spiels einstellen sollte. Die Geschichte wird zu Beginn eines jeden der 12 Abschnitte im Spiel durch eine Rendersequenz vorangetrieben, die aus zusammengeschnittenen Filmszenen bestehen, zwischendurch treiben zudem Echtzeitzwischensequenzen die Geschichte voran. Insgesamt ist der Anteil an Storysequenzen abnorm hoch, schon im zweiten Level hat man offenbar 25 Zwischensequenzen hinter sich gebracht und diese nehmen, sofern man sich nicht besonders dumm anstellt, mehr als die Hälfte der Spielzeit ein. Leider sind die Zwischensequenzen allerdings alles andere als lustig, das einzige als amüsant auffallende Highlight mag das Ende des ersten Levels sein. Die Zwischensequenzen sind so umfangreich, dass selbst die Entwickler offenbar eingesehen haben, dass kein Mensch sich freiwillig dermaßen viele Zwischensequenzen antut. Sie haben sogar ein Achievement eingebaut, das den Spieler dafür auszeichnet, sich 25 Zwischensequenzen angesehen zu haben, ohne diese zu überspringen. Auch wenn das etwas kurios erscheinen mag, sei dem Spiel zugestanden, dass auf Grund des extremen Schwierigkeitsgrades das Aushalten der Zwischensequenzen schon die größte Leistung ist, die man im Spiel vollbringen kann.
Abwechslung ist Trumpf
Im Spiel übernimmt man abwechselnd die Kontrolle über alle Helden des Films und jeder Charakter hat seine individuellen Fähigkeiten. Löwe Alex ist der Jump’n’Run-Experte, er ist in der Regel für sämtliche Plattformspringereien verantwortlich und kann zudem mit seinem Gebrüll Gegner vertreiben. Giraffe Melman hingegen kann nicht nur mit seinen langen Beinen fliegen, sondern zudem mit seinem Kopf auf den Boden schlagen und so Gegner, die sich auf diesem befinden, erledigen.
Angeführt vom etwas wirren König der Lemuren, dem Franzosen Julien, machen sich die Helden des Kinofilms Madagascar, der Löwe Alex, die Nilpferddame Gloria, Marty das Zebra und Melman die Giraffe auf, von Madgascar wieder zurück nach New York überzusiedeln. Erzählt wird die Geschichte von ihrer Majestät höchstpersönlich, was bedeutet, dass man sich auf viel französischen Dialekt in der deutschsprachigen Sprachausgabe des Spiels einstellen sollte. Die Geschichte wird zu Beginn eines jeden der 12 Abschnitte im Spiel durch eine Rendersequenz vorangetrieben, die aus zusammengeschnittenen Filmszenen bestehen, zwischendurch treiben zudem Echtzeitzwischensequenzen die Geschichte voran. Insgesamt ist der Anteil an Storysequenzen abnorm hoch, schon im zweiten Level hat man offenbar 25 Zwischensequenzen hinter sich gebracht und diese nehmen, sofern man sich nicht besonders dumm anstellt, mehr als die Hälfte der Spielzeit ein. Leider sind die Zwischensequenzen allerdings alles andere als lustig, das einzige als amüsant auffallende Highlight mag das Ende des ersten Levels sein. Die Zwischensequenzen sind so umfangreich, dass selbst die Entwickler offenbar eingesehen haben, dass kein Mensch sich freiwillig dermaßen viele Zwischensequenzen antut. Sie haben sogar ein Achievement eingebaut, das den Spieler dafür auszeichnet, sich 25 Zwischensequenzen angesehen zu haben, ohne diese zu überspringen. Auch wenn das etwas kurios erscheinen mag, sei dem Spiel zugestanden, dass auf Grund des extremen Schwierigkeitsgrades das Aushalten der Zwischensequenzen schon die größte Leistung ist, die man im Spiel vollbringen kann.
Abwechslung ist Trumpf
Im Spiel übernimmt man abwechselnd die Kontrolle über alle Helden des Films und jeder Charakter hat seine individuellen Fähigkeiten. Löwe Alex ist der Jump’n’Run-Experte, er ist in der Regel für sämtliche Plattformspringereien verantwortlich und kann zudem mit seinem Gebrüll Gegner vertreiben. Giraffe Melman hingegen kann nicht nur mit seinen langen Beinen fliegen, sondern zudem mit seinem Kopf auf den Boden schlagen und so Gegner, die sich auf diesem befinden, erledigen.










