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Kinect Disneyland Adventures

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 Spiel-Infos: Kinect Disneyland Adventures
Kinect Disneyland Adventures Boxart Name: Kinect Disneyland Adventures (PAL)
Entwickler: Frontier Developments
Publisher: Microsoft Studios
Erhältlich seit: 02. Dezember 2011
Genre: Adventure
Spieler: 1-2
Features:
Kinect-Sensor erforderlich
Warst du schon einmal im Disneyland? Wenn man in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, ist die Anreise nicht einfach und schon gar nicht günstig. Dabei wünscht sich doch jedes Kind einmal nach Paris oder Kalifornien zu kommen, um dort auf Micky Maus, Donald Duck und Goofy zu treffen. Microsoft bietet genau diesen Kindern mit Kinect Disneyland Adventures eine charmante- und vor allem im Vergleich günstige Alternative an. Wieso auch die großen Geschwister sowie Mutter und Vater eine spaßige Zeit in der virtuellen Version des wohl berühmtesten Freizeitpark der Welt haben können, steht in den folgenden Zeilen.
 
Willkommen in Disneyland
Umhertollende Kinder, sonnengebräunte Amerikaner, fröhliches Gelächter an allen Ecken, perfekt gepflegte Blumenbeete, strahlender Sonnenschein: Auch wenn die Heile-Welt-Optik teilweise schon zu viel des Guten ist, atmosphärisch ist der Trip nach Disneyland auf jeden Fall gelungen. Gekonnt und mit viel Liebe zum Detail hat man bei Frontier den kalifornischen Vergnügungspark nachgebaut und einige Attraktionen zum Entdecken verteilt. Doch nicht nur die Fahrgeschäfte laden zum verweilen ein. Überall im Park befinden sich lebensgroße, hübsch animierte Versionen der wichtigsten Ikonen aus der Feder von Walt Disney und seinen Nachfolgern, die nichts lieber tun, als sich mit dem Spieler zu beschäftigen. Dem optischen Abwechslungsreichtum des Original-Parks steht die Version im Spiel in nichts nach. Die Themenbereiche Main Street USA, Tomorrowland, Fantasyland, Mickey's Toontwon, Frontierland, Critter Country, New Orleans Square und Adventureland sind allesamt frei begehbar. Schade, dass die Weitsicht im Spiel kaum mit der Xbox 360-Elite mithalten kann. Framerate-Einbrüche und stellenweise ziemlich heftiges Tearing wirken zudem ab und zu als heftiger Atmosphäre-Killer. Ganz ähnlich sieht die Situation bei Sound und Musik aus. Einerseits brilliert das Spiel dank Original-Synchronsprechern und passenden Melodien, doch andererseits missfallen die nicht synchronisierten Parkbesucher. Es ist wirklich schade, dass man beim Herumlaufen durch den Park ständig englische Sprachfetzen zu hören bekommt.
Open-World mit Kinect
Atmosphärisch ist das Spiel also auf weite Strecken gelungen, doch wie sieht es mit dem Gameplay aus? Wie bereits angedeutet, handelt es sich bei Kinect Disneyland Adventures um ein waschechtes Open-World-Spiel - obwohl man das Spiel nur mit dem Kinect-Sensor steuert. Nachdem man sich einen Avatar im Kindesalter erstellt hat, wird man vom persönlichen Parkguide, einem sprechenden goldenen Ticket, schnell in die recht intuitive Steuerung eingeführt. Per ausgestrecktem Arm gibt man die Richtung an, in die sich die Spielfigur bewegen soll. Dies funktioniert so weit gut, doch gerade wenn man sich auf der Stelle drehen möchte, zeigen sich Schwächen, da das Ganze nur sehr schwerfällig von statten geht. Sind die ersten Schritte getan, begegnet man auch gleich einem alten Freund: Micky Maus. Ein goldener Kreis um ihn herum gibt den Bereich an, in dem wir mit ihm interagieren können. Per schneller Winkbewegung startet der Dialog mit Micky und weitere Möglichkeiten zur Interaktion tun sich auf. Ob ihr ihn beispielsweise umarmt, ein Foto mit ihm macht oder einfach nur ein flottes "High Five" ausübt, ist dabei dem Spieler selbst überlassen. Bevor man an dieser Stelle mit den Augen rollt: Seht diese Interaktionsmöglichkeiten einmal aus den Augen eines Kindes! Da sie zudem völlig optional sind, können ältere Generationen sie einfach komplett überspringen.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.0