Trotz der vorhandenen riesigen Fanbase ist das Feld der Fußballspiele überschaubar. Neben den alljährlich neu erscheinenden Ablegern der Pro Evolution Soccer- und FIFA-Reihe, gibt es kaum einen nennenswerten Sporttitel, der das Zeug hätte sich dauerhaft am Markt zu etablieren. Doch mit dem Reboot der FIFA Street-Franchise, welches von den Jungs hinter der Hauptreihe höchstpersönlich entwickelt wurde, wartet endlich wieder Abwechslung auf die Fußballverrückten unter euch. Das runde Leder wird hier nicht in großen Stadien ins Eckige befördert, sondern in Hallen oder direkt auf dem Asphalt des Vororts. Dank wirkungsvollem Tricksystem und rauem, flotten Gameplay macht das Ganze dann auch noch mächtig Spaß! Da fällt es leicht, so manchen Fehler zu verzeihen...
Eine Franchise erfindet sich neu
Satte vier Jahre ist es nun schon her, seit FIFA Street 3 erschien - damals wie heute mit mäßigem Anklang bei der Fangemeinde. Konnte vor allem der erste Ableger der Reihe noch mit frischen Gameplay abseits des bis auf den Millimeter genau getrimmten Rasens begeistern, ging diese Raffinesse mit Teil 3 verloren. Auch die bunte Comic-Optik störte. Doch Electonic Arts Canada hat dazugelernt und neben von Fans gewünschten-, auch eigene Optimierung vorgenommen. Das neue FIFA Street gibt sich nämlich wesentlich zurückhaltener und realistischer, als es die Vorläufer noch taten. Die im Spiel ausführbaren Tricks sind so allesamt möglich - ein gewisses Talent vorausgesetzt. Dass manche Spielmodi zudem unter dem kritischen Blick eines Schiedsrichters stattfinden- und die Partien teils in der Halle vor Publikum ablaufen verraten: Hier hat man es weniger mit einem Arcade-Gebolze zu tun, sondern mit einer authentischen Simulation des Street- und Hallen-Fußballs. Doch der Reihe nach...
Satte vier Jahre ist es nun schon her, seit FIFA Street 3 erschien - damals wie heute mit mäßigem Anklang bei der Fangemeinde. Konnte vor allem der erste Ableger der Reihe noch mit frischen Gameplay abseits des bis auf den Millimeter genau getrimmten Rasens begeistern, ging diese Raffinesse mit Teil 3 verloren. Auch die bunte Comic-Optik störte. Doch Electonic Arts Canada hat dazugelernt und neben von Fans gewünschten-, auch eigene Optimierung vorgenommen. Das neue FIFA Street gibt sich nämlich wesentlich zurückhaltener und realistischer, als es die Vorläufer noch taten. Die im Spiel ausführbaren Tricks sind so allesamt möglich - ein gewisses Talent vorausgesetzt. Dass manche Spielmodi zudem unter dem kritischen Blick eines Schiedsrichters stattfinden- und die Partien teils in der Halle vor Publikum ablaufen verraten: Hier hat man es weniger mit einem Arcade-Gebolze zu tun, sondern mit einer authentischen Simulation des Street- und Hallen-Fußballs. Doch der Reihe nach...

Nachdem ein virtueller Messi-Verschnitt im Intro seine gottgleiche Ball-Akrobatik zeigt, findet man sich auch schon im Menü wieder - inklusive lizensierter, gewöhnungsbedürftiger Dubstep-Mucke. Manchen mag es gefallen, wir schraubten die Lautstärke der Hintergrundmusik lieber vorsorglich etwas herunter. Eine Option nur eine Auswahl des Soundtracks abzuspielen gibt es anscheinend leider nicht. Doch genug Beschäftigung mit der Musik, schließlich dreht sich alles um den Ball! Im Kernstück des Spiels, dem World Tour-Modus, darf man sich zunächst einen eigenen Spieler erstellen, der später Kapitän der Mannschaft wird. Wie für EA typisch, sind die Optionen hier zahlreich: Von Frisur bis Nasenform ist alles frei wählbar. Nachdem man sich für Dinge wie Namen und Nationalität entschieden hat, kann man auch eine Stimme auswählen, was uns gleich zum nächsten Kritikpunkt im Bereich des Sounds führt. Vor allem auf Deutsch sind die Kommentare der Spieler und Kommentatoren auf Dauer stellenweise fast schon unerträglich nervig. ("Mach uns den Diver! Mach uns den Diver!"; "Der Besitzer des Fahrzeuges mit dem Kennzeichen XXX bitte umparken, ihr Wagen steht in der Feuerwehrzufahrt"). Für euer zukünftiges Erfolgs-Team generiert der Spieler noch schnell Logo und Namen und schon kann es los gehen.










