Für nicht wenige Spieler ist Far Cry bis zum heutigen Tage
noch das optisch wie technisch eindrucksvollste PC-Spiel überhaupt. Neben der
bombastischen Inszenierung des vermeintlichen Tropenparadieses überzeugte das
Spiel auch mit einer interessanten Story und einer künstlichen Intelligenz, die
ihren Namen zum ersten Mal auch wirklich verdiente. Dem deutschen
Entwickler-Team von CryTec gelang das, wovon andere ambitionierte
Entwickler bisweilen nur zu träumen vermochten, ein internationaler Erfolg der
Ansehen und finanzielle Sicherheit für zukünftige Projekte implizierte. Nachdem
das Spiel auf dem PC bereits eine große Fangemeinde besaß, schielten natürlich
auch Unmengen von Konsolenspielern neidisch ins PC-Lager. Ubisoft erkannte das
Potenzial des neu geborenen Franchise und sicherte sich die Rechte bis auf
weiteres exklusiv. Statt jedoch das PC-Original 1:1 auf die Konsolen zu
portieren, entwickelte man unter der Federführung von Ubisoft Montreal ein
eigenständiges Abenteuer. Auf den ersten Blick erscheint dieses Vorgehen
durchaus löblich, doch leider bleib abgesehen von der malerischen Kulisse und
dem Namen des Hauptprotagonisten nicht mehr all zuviel vom Original übrig. Aus
dem spielerischen Kleinod wurde ein unheimlich linearer 08/15 Action-Ego
Shooter ohne große spielerische Substanz. Trotz allem war Instincts auf der
Xbox, so scheint es zumindest, finanziell so erfolgreich um eine
Neuveröffentlichung mit Far Cry Instincts Predator auf der Xbox 360 legitimieren zu können.


Ein Remake vom Remake
Far Cry Instincts Predator ist dabei im Grunde leider nichts weiter als eine äußerst dezent aufgebohrte Kompilation aus dem klassischen Instincts und dem Add-On Evolution, welches für die Xbox separat erschienen ist. Es werden zwei komplette Handlungsstränge geboten in denen ihr die Kontrolle über Jack Carver übernehmt und in seiner Haut eine, trotz der objektiv gesehen kurzen Spieldauer, viel zu langatmig wirkende Story, deren Hintergrund uninteressanter kaum sein könnte, durchlauft. Nach und nach mutiert ihr zu einer Art Supersoldat und metzelt euch fortan durch die Levels, ohne Gedanken an das „Wie, Wo und Wieso“ zu verschwenden. Die Levels werden außerdem ab und zu durch monotone und viel zu lange Fahrabschnitte unterbrochen. Dies gilt zwar grundsätzlich für beide Kampagnen von Far Cry Instincts Predator, allerdings hat sich Ubisoft der Kritik von Fans und Presse angenommen und die Evolutions-Kampagne spürbar angenehmer gestaltet.
Far Cry Instincts Predator ist dabei im Grunde leider nichts weiter als eine äußerst dezent aufgebohrte Kompilation aus dem klassischen Instincts und dem Add-On Evolution, welches für die Xbox separat erschienen ist. Es werden zwei komplette Handlungsstränge geboten in denen ihr die Kontrolle über Jack Carver übernehmt und in seiner Haut eine, trotz der objektiv gesehen kurzen Spieldauer, viel zu langatmig wirkende Story, deren Hintergrund uninteressanter kaum sein könnte, durchlauft. Nach und nach mutiert ihr zu einer Art Supersoldat und metzelt euch fortan durch die Levels, ohne Gedanken an das „Wie, Wo und Wieso“ zu verschwenden. Die Levels werden außerdem ab und zu durch monotone und viel zu lange Fahrabschnitte unterbrochen. Dies gilt zwar grundsätzlich für beide Kampagnen von Far Cry Instincts Predator, allerdings hat sich Ubisoft der Kritik von Fans und Presse angenommen und die Evolutions-Kampagne spürbar angenehmer gestaltet.












