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Fallout: New Vegas

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 Spiel-Infos: Fallout: New Vegas
Fallout: New Vegas Boxart Name: Fallout: New Vegas (PAL (dt.))
Entwickler: Obsidian Entertainment
Publisher: Bethesda Softworks
Erhältlich seit: 22. Oktober 2010
Genre: Rollenspiel - Action-RPG
Spieler: 1
Features:
keine
Nachdem Fallout 3 von Journalisten wie Spielern gleichermaßen begeistert aufgenommen wurde, gab der Entwickler Bethesda den Jungs von Obsidian Entertainment die Aufgabe einen Nachfolger zu produzieren. Warum machen Sie es nicht selbst? Diese Frage darf durchaus gestellt werden. Eine andere Frage ist aber viel interessanter und im Gegensatz zur vorigen auch zu beantworten: Warum ausgerechnet Obsidian? Das hat zwei Gründe: Erstens, Obsidian sind die Meister der Fortsetzungen, sie machten bereits Neverwinter Nights 2 (PC) und Star Wars: Knights of the Old Republic 2, wohlgemerkt: ohne die Vorgänger entwickelt zu haben.  Der zweite Grund: Bei Fallout haben sie am Vorgänger gearbeitet! Allerdings nicht am direkten Vorgänger, sondern an dem PC-Titel aus 1998 Fallout 2. Denn die wichtigsten Köpfe des damaligen Entwicklerstudios Black Isle gründeten Obsidian und arbeiten noch heute dort. Doch genug zur Geschichte der Verantwortlichen hinter dem Spiel, was letztlich zählt ist das Endprodukt: Kann Fallout: New Vegas seinem schweren Erbe gerecht werden?
Gleiches Spielsystem, gänzlich andere Geschichte
Fallout: New Vegas basiert auf der gleichen Grafik-Engine wie Fallout 3 und spielt sich auch genauso. Wer also Fallout 3 liebte, der kann mit Fallout: New Vegas nicht viel falsch machen, soviel sei schon mal verraten. Könnte das Spielsystem kaum ähnlicher dem Vorgänger sein, verhält es sich mit dem Beginn des Spiels genau umgekehrt: Im Vorgänger wurdet ihr in Minute eins geboren, in diesem Teil werdet ihr in Minute eins allenfalls wiedergeboren. Im Intro des Spiels werdet Ihr nämlich von gut gekleideten Gangstern niedergeschossen. Glücklicherweise wurdet ihr rechtzeitig gefunden und zusammengeflickt. Es erfolgt wie beim Vorgänger ein Charaktererstellungsprozess, in dem ihr euren – im Spiel nie genannten – Namen nennt, euer Geschlecht wählt (übrigens in der Reihenfolge!), euer – fürs Spiel irrelevantes – Aussehen bestimmt, die Werte für eure Primärattribute wie Stärke, Intelligenz und Glück bestimmt, eure drei Spezialfertigkeiten aus Schleichen, Reden, Wissenschaft, Schusswaffen usw. benennt (die zwar „Spezialfertigkeiten“ heißen, in Wirklichkeit aber nur einen Bonus von 15 Punkten bekommen) und zu guter Letzt null bis zwei Extras aus einer Liste wählt, die einen positiven und einen negativen Effekt haben. Nach der Charaktererstellung, die relativ schnell vonstatten geht, entlässt euch der Doktor schon in die weite Welt. Natürlich bekommt ihr noch einen PIP-BOY 3000 geschenkt, ein Gerät für Euer Handgelenk, das fortan als Menü für eure Daten und Gegenstände dient.
 Autor:
Marc Ziesemann
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.7