Dieser
Test basiert auf der PlayStation 3-Version. Kleinere Abweichungen im
Vergleich zur entsprechenden Xbox 360-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
Zurück zu den Wurzeln
John Tanner war bereits seit dem ersten Teil der Serie der Hauptcharakter und in Driver: San Francisco verpasste Ubisoft Reflections dem Mann ähnlich wie es Eidos Montreal mit Lara Croft getan hat einen Reboot. Und zwar nicht nur, weil es seit Driver 2 erstmals wieder ausschließlich auf
mindestens vier Rädern zu Sache geht und man endlich von dem erfolglos
implementierten GTA-Gameplay wegkommt. Als noch recht unerfahrener Undercover Cop ist Tanner in Driver: San Francisco zusammen mit seinem Partner Tobias Jones auf der Jagd nach Charles Jericho. Nachdem der Bösewicht zu Beginn der Story in einem cineastischen Intro erfolgreich aus dem Alactraz-Gefängnis entkommt und Tanner bei der Verhaftung des Gangsterbosses und gleichzeitigen Schmugglers und Mörders scheitert, landet unser Protagonist nach einem Autounfall bei der Fluchtjagd im Krankenhaus und nun gilt es die geheimen Pläne in guter alter Sherlock Holmes-Manier Schritt für Schritt aufzudecken, um dem Antagonisten seine gefährlichen Pläne zu durchkreuzen....

Dabei geht ihr in sieben Kapiteln zu je sechs Pflichtmissionen und anschließend ein paar weiterer einzelner Missionen in Form von Kapitel 8 und dem Epilog auf die Suche nach Hinweisen. Auf einem Messageboard seht ihr die Verbindungen zu Jericho und wer einmal den Faden verloren hat, der kann sich immer wieder in einer Zusammenfassung alles per Video erneut anschauen. Die Story von Driver: San Francisco ist zwar sehr simpel gehalten, wurde aber sehr interessant gestaltet vor allem, weil man bis zum Schluss nicht wirklich nachvollziehen kann, was Sache ist. Das treibt einen dazu an weiterzuspielen, weil man die Antworten endlich wissen möchte. Andererseits wirkt die Story bis zum Ende des Spiels sehr unglaubwürdig, weil ein krass unrealistisches Element in Form des Shift-Systes in eine realistische Spielumgebung implementiert wurde...











