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Dragon Ball Z: Burst Limit

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 Spiel-Infos: Dragon Ball Z: Burst Limit
Dragon Ball Z: Burst Limit Boxart Name: Dragon Ball Z: Burst Limit (PAL)
Entwickler: Atari
Publisher: Bandai
Erhältlich seit: 06. Juni 2008
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-2
Features:
HDTV 480p/720p, Xbox Live, DD 5.1
Spiele zum wohl bekanntesten Anime der Welt, Dragon Ball Z, gibt es wie Sand am Meer. Umso überraschender ist es, dass erst jetzt mit Dragon Ball Z: Burst Limit über Atari das erste Spiel rund um Son-Goku und die sieben Dragon Balls auf HD-tauglichen Konsolen erscheint. Doch Burst Limit weiß diese Chance zu nutzen und präsentiert uns ein Beat’em Up-Vergnügen mit einer Präsentation, die sich gewaschen hat. Ob der Titel allerdings auch spielerisch überzeugen kann, lest ihr im Folgenden.

Eine niemals endende Saga
Für Solospieler ist der erste Anlaufpunkt von Dragon Ball Z: Burst Limit der obligatorische Storymodus, hier auf den Namen Z Chronicles getauft. Zumindest, wenn ihr direkt ins Spiel eintauchen wollt. Alle anderen sollten vielleicht zuerst den Trainingsmodus absolvieren, in dem euch die durchdachte Steuerung näher gebracht wird. In den Z Chronicles spielt ihr die ersten drei Staffeln von Dragon Ball Z nach. Soll heißen die Saiyajin-, Freezer- und Cell-Saga. Die abschließende Boo-Saga wurde unverständlicherweise nicht in das Spiel mit hinein integriert, wohl um sich noch etwas mehr Inhalt für sichere Nachfolger aufzusparen. Die einzelnen Kapitel sind dabei in unterschiedliche Kämpfe aufgeteilt, die allesamt auch in der Vorlage vorgekommen sind. So müsst ihr pro Kapitel an die 20 Kämpfe bestehen. Dabei kommt es zu so bekannten Duellen wie Son-Goku gegen Vegeta, Picolo gegen Freezer oder Son-Gohan als Teenager gegen Cell. Auch müsst ihr, wie es aus dem Anime bekannt ist, gegen die vielen unterschiedlichen Stufen mancher Gegner antreten, bevor es zum finalen Showdown kommt. Während der Z Chronicles versetzt euch Dragon Ball Z: Burst Limit dabei nicht nur in die Rolle der Guten. Stattdessen übernehmt ihr öfters mal auch die Kontrolle der Bösewichte, wie etwa Cell, der die Cyborgs aussaugen möchte. Nachdem ihr sämtliche Kapitel durchgespielt habt, gibt es als Extra noch mehrere Kämpfe aus zweien der unzähligen Dragon Ball Z-Filmen zu bestreiten. In diesen schlüpft ihr in die Rolle von Son-Gokus Vater Bardock oder den Megasuperüberhyper-Saiyajin Broly. Der Storymodus weiß über lange Zeit zu motivieren und dürfte rund sechs bis sieben Spielstunden in Anspruch nehmen.


 
Anime-Fights
Das A und O eines Beat’em Ups ist natürlich das Kampfsystem und hier setzt Dragon Ball Z: Burst Limit da an, wo die Budokai Tenkaichi-Spiele auf PlayStation 2 und Wii aufgehört haben. Das Kampfsystem von Burst Limit ist durchaus umfangreich ausgefallen, obwohl sich viele Superangriffe durch wildes Knöpfchendrücken ausführen lassen. Dies liegt daran, dass das Spiel anders als andere Vertreter des Genres nicht auf ausufernde Tastenkombos setzt, sondern viele Angriffe hinter simplen Zwei-Knopf-Aktionen versteckt.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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Leserwertung:
7.2