Trotz inzwischen etlicher Millionen verkaufter Kinect-Einheiten lassen sich die wirklich lohnenswerten Spiele für die "revolutionäre Körpersteuerung" weiterhin an einer Hand abzählen. Nur tröpfchenweise schmeißen die großen Hersteller vorsichtig abwartend neue Titel auf den Markt. Höchste Zeit also für neues Futter mit hohem Karat. Ob Dr. Kawashimas Körper- und Gehirnübungen das Potenzial hat die Bewegungssteuerung voll auszureizen und seine Spieler tatsächlich zur täglichen Mentalfitness animiert, lest ihr im folgenden Test.
Ich soll also mein Gehirn trainieren. Nun gut, dem betagten Geiste kann es ja nicht schaden. Immerhin übersteigt mein Hirn-Alter laut anfänglich zu absolvierendem Test das Tatsächliche um Längen. Also bringen wir die verrosteten Synapsen mal wieder in Wallung. Aber wie machen wir das am besten? Die Antwort ist klar wie Kloßbrühe: Mit Hampelei vor der heimischen Konsole. Im Folgenden tun wir einfach mal so, als wäre uns die Abwegigkeit des sehr bemühten wirkenden Zusammenhanges von Fuchtelei und Geistestraining nicht bewusst. Um euren Geist zu trainieren und euch zu verbessern, absolviert ihr also den just erwähnten Gehirn-Test - idealerweise täglich. Der setzt sich aus jeweils drei von 20 verschiedenen Übungen zusammen, die wiederum sinnvoll in die Kategorien Mathe, Reflexe, Logik, Gedächtnis und Motorik unterteilt sind.
Vor jedem Spiel wird durch ein Tutorial-Video kurz erklärt worum es geht. Die Spiele selbst sind meist von denkbar simpler Natur und gleichen sich in ihrem prinzipiellen Ablauf stark. Meist gilt es zunächst eine Denkleistung zu erbringen, etwa eine mathematische Gleichung im Kopf zu lösen. Das richtige Ergebnis hämmert ihr anschließend als Fußball ins Netz. Andere Spiele stellen die Körperkoordination auf die Probe. So wollen beispielsweise Fahrzeuge über eure Arme an das richtige Ziel geleitet werden. Anschließend werden eure Bemühungen gemäß des amerikanischen Systems auf einer Skala von A bis F benotet. Erbringt ihr auf dem niedrigsten der drei vorhandenen Schwierigkeitsgrade anhaltend gute Leistungen, schaltet ihr die nächst höhere Stufe frei. Dabei ist Dr. Kawashimas Körper- und Gehirnübungen selbst auf dem untersten Level kein Selbstläufer. Nicht selten sind die Vorgaben knapp bemessen und begleitet von einem unerbittlichen Zeitlimit. Für gänzlich unbedarfte oder weniger talentierte Zocker ist das ärgerlich und schmälert die Langzeitmotivation deutlich.

Vor jedem Spiel wird durch ein Tutorial-Video kurz erklärt worum es geht. Die Spiele selbst sind meist von denkbar simpler Natur und gleichen sich in ihrem prinzipiellen Ablauf stark. Meist gilt es zunächst eine Denkleistung zu erbringen, etwa eine mathematische Gleichung im Kopf zu lösen. Das richtige Ergebnis hämmert ihr anschließend als Fußball ins Netz. Andere Spiele stellen die Körperkoordination auf die Probe. So wollen beispielsweise Fahrzeuge über eure Arme an das richtige Ziel geleitet werden. Anschließend werden eure Bemühungen gemäß des amerikanischen Systems auf einer Skala von A bis F benotet. Erbringt ihr auf dem niedrigsten der drei vorhandenen Schwierigkeitsgrade anhaltend gute Leistungen, schaltet ihr die nächst höhere Stufe frei. Dabei ist Dr. Kawashimas Körper- und Gehirnübungen selbst auf dem untersten Level kein Selbstläufer. Nicht selten sind die Vorgaben knapp bemessen und begleitet von einem unerbittlichen Zeitlimit. Für gänzlich unbedarfte oder weniger talentierte Zocker ist das ärgerlich und schmälert die Langzeitmotivation deutlich.
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