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Divinity II: Ego Draconis

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 Spiel-Infos: Divinity II: Ego Draconis
Divinity II: Ego Draconis Boxart Name: Divinity II: Ego Draconis (PAL)
Entwickler: Larian Studios
Publisher: dtp
Erhältlich seit: 02. Oktober 2009
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
keine
Lange ist es her, dass der erste Teil der „Divinity“-Serie Rollenspieler auf dem PC beglückte. 2002 erschien „Divine Divinity“ als klassisches West-RPG aus der ISO-Perspektive und begeisterte damalige Spieler. In einer riesigen, lebendigen Welt konnte der Spieler seinen Charakter frei entfalten und in eine fesselnde Geschichte eintauchen. Der belgische Entwickler Larian Studios versuchte 2004 mit „Beyond Divinity“ (PC), welches eine Art Parallelhandlung zum ersten Teil erzählt, an den Erfolg anzuknüpfen, die Reaktionen fielen jedoch eher verhalten aus und so schaffte es „Beyond Divinity“ nie ganz, aus dem Schatten seines Vorgängers herauszutreten. Seitdem hatte der Entwickler viel Zeit, das Konzept zu überdenken und einen neuen, echten Nachfolger für den ersten Teil zu entwickeln.


 
Ego Draconis
Es ist unschwer zu erkennen, dass Drachen zurzeit ein echtes Modephänomen sind. RPG-Schwergewichte wie „Drakensang“, „Dragon Age“ und eben auch „Divinity II – Ego Draconis“ tragen den Drachen sogar im Titel, die momentane Popularität lässt sich vielleicht teilweise auch auf den Erfolg der „Eragon“-Bücher von Christopher Paolini zurückführen. Dabei treten Drachen mal als böse, zerstörende und mal als weise, das Gute schützende, Wesen auf. Nun sollte man meinen, dass ein Spiel, welches „Ego Draconis“ im Namen hat, Drachen lobpreist, doch welch Überraschung: Ihr beginnt als Drachentöter, der frisch von der Drachentöter-Akademie seine Ausbildung abschließen soll, um danach bei der Jagd auf die letzten Drachen teilnehmen zu können. Um die Hatz auf die Drachen und Drachenritter zu verstehen, muss man die Vorgänger kennen: Sie werden gejagt, weil sie den Göttlichen (der Held aus dem ersten Teil) in einer Schlacht gegen seinen Erzfeind Damian hinterrücks getötet haben und so das Land ins Chaos gestürzt haben. Zwar gewannen die Menschen die Schlacht trotzdem, aber der Verlust des Göttlichen wog so stark, dass einige Menschen den Drachen Rache schworen und fast alle vernichteten. Doch zurück zu unserem jungen Drachentöter, in dessen Rolle ihr schlüpft. Euer selbsterstellter Charakter wird mitten in den letzten Teil seiner Ausbildung hineingeworfen. In einem Dorf, das nur existiert um die Drachentöterausbildung zu beenden, wählt ihr nicht nur eure erste Spezialisierung (Waldläufer, Kämpfer, Magier), sondern erhaltet auch die Erinnerungen der Drachen – ein Prozess bei dem euer Charakter seine eigenen Erinnerungen weitgehend verliert und dafür lernt, wie ein Drache zu denken. Zudem erlernt ihr das Gedankenlesen, ein Prozess bei dem ihr eigene Erfahrung opfert, um in die Gedanken euer Opfer einzudringen.
 Autor:
Frank Ziegler
Testbericht
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Leserwertung:
7.5