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Die Sims 3: Einfach Tierisch

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 Spiel-Infos: Die Sims 3: Einfach Tierisch
Sims 3: Einfach tierisch Boxart Name: Die Sims 3: Einfach Tierisch (PAL)
Entwickler: Maxis Software
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 20. Oktober 2011
Genre: Simulation
Spieler: 1
Features:
Kinect-Sprachsteuerung
Mit Die Sims 3: Einfach Tierisch veröffentlicht Electronic Arts ein „Quasi-Addon“ des bereits vor einem Jahr erschienenen Hauptspiels Die Sims 3. Während man auf dem PC allerdings nur 30 Euro für die Spielerweiterung auf den Tisch legen muss, werden für die eigenständige Konsolenfassung satte 50 Tacken fällig. Ob sich das lohnt und ob Sims auf der Konsole überhaupt eine Daseinsberechtigung hat, haben wir für euch in Erfahrung gebracht.
 
Tierischer Zuwachs
Wer bereits Die Sims 3 auf den Konsolen genossen hat, wird sich zwar einerseits schnell bei Einfach Tierisch zurechtfinden, sich aber andererseits auch fragen, wieso er den Titel denn bitteschön nochmal gekauft hat? Denn prinzipiell hat er hier dasselbe Spiel vorliegen, mit dem Unterschied, dass im Haushalt nun auch Katzen und Hunde ihren Platz finden und damit einen essentiellen Teil der familiären Interaktionen für sich beanspruchen. Das ist alles? Tatsächlich, denn absurderweise ist die Vielfalt an starkbehaarten Vierbeinern in der PC-Version wesentlich ausgeprägter. Neben Pferden und Hamstern bereichern hier sogar Papageie und Leguane den Alltag unserer virtuellen Spielfiguren. Apropos Spielfiguren: In Die Sims 3: Einfach Tierisch können die Menschen des Haushalts gut und gerne mal vernachlässigt werden. Sie können sich selbst belustigen und erlauben dem Spieler die volle Konzentration auf den tierischen Mitbewohner.

Haustier-Arbeit
Über diese darf sogar die direkte Kontrolle übernommen werden, im Gegensatz zur gängigen Befehlssteuerung von außerhalb. Dass sich Die Sims nicht ganz so ernst nehmen, zeigt die Möglichkeit, getreu dem Vorbild der menschlichen Wohngenossen, eigene Jobs zu erlernen und anzunehmen. Die harmlose Variante beginnt damit, dass sich Katzen etwa damit verdingen, den Haushalt von Mäusen zu befreien. Geht es allerdings auf den Friedhof, um in absurd-komischer Anime-Manier mit Lasern auf Geister zu ballern, sind wir endgültig in den Tiefen des Sims-Universums angekommen. Im Zentrum stehen diese Aufgaben allerdings nicht und letztlich wird auch an diesem Serienableger  nur derjenige Spaß finden, der sich mit Endlos-Spielprinzip und den wenig anspruchsvollen Aufgaben längerfristig anfreunden kann. Sims-Spiele spielt man für den Moment, nicht für das Erreichen eines festgesteckten Ziels. Hier geht es um den Aufbau und das Ausleben eines eigenen, kleinen Mikrouniversums mit realitätsnahen Spielfiguren.
 Autor:
Thomas Steuer
Testbericht
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