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Die Legende von Beowulf - Das Spiel

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 Spiel-Infos: Die Legende von Beowulf - Das Spiel
Die Legende von Beowulf - Das Spiel Boxart Name: Die Legende von Beowulf - Das Spiel (Pal)
Entwickler: Ubisoft Tiwak
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 15. November 2007
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
720p/1080i/1080p, Xbox Live, DD 5.1
Filmumsetzungen haben im Videospielbereich einen eher schlechten Ruf. Die allermeisten Spiele auf Basis eines Films sind bestenfalls mittelmäßig, gemein ist fast allen ein Feuerwerk der Ideenarmut. In den letzten zehn Jahren sind im Grunde nur zwei Filmumsetzungen positiv aufgefallen, ein indizierte Shooter aus dem Hause Rare und erst kürzlich King Kong von Ubisoft. Letztere zeichnen sich nun auch für die Umsetzung des aktuellen Hollywoodstreifens Beowulf verantwortlich. Dieser wildert abseits der Kinoleinwand im Actiongefilde und möchte nicht nur Filmfreaks für sich gewinnen. Doch ob das gelungen ist, oder ob uns ein weiteres schwaches Spiel mit teurer Lizenz erwartet, haben wir im folgenden Test genauer untersucht.
 
Heldenmann und Monstertöter
Der Held eines mittelalterlichen Heldenepos ist ein enorm starker und erfahrener Krieger. Als ein so beschäftigter Mann ist es natürlich wenig erstaunlich, dass er deutlich mehr erlebt hat, als ein einzelner Kinofilm zu erzählen vermag. Entsprechend hat man sich im Hause Ubisoft entschieden, den Spieler 30 Jahre aus dem Leben des Beowulf nacherleben zu lassen. 30 Jahre, die nicht Teil des Kinofilms sind. Zusammen mit seinen Weggefährten macht man sich als Beowulf auf den Weg nach Dänemark, um dort ein blutrünstiges Monster zu vernichten. Der Spieler schlüpft nun also in die Rolle eben jenes mächtigen, aber arroganten Kriegers und kann sich zunächst einmal in recht umfangreichen und mit deutscher Sprachausgabe versehenen Zwischensequenzen in die Geschichte einführen lassen.

Simple Steuerung
Hat man die ersten Videos hinter sich gelassen, kann man sich in einer Art Tutorial mit der Steuerung vertraut machen. Mit dem linken Analogstick bewegt man den Helden des Spiels in alle Himmelsrichtungen. Um die Kamera zu drehen, betätigt man einfach den rechten Analogstick. Dieser wird im Spiel wohl einige Male malträtiert werden, denn die Kameraeinstellungen sind meistens in mehrerlei Hinsicht ungünstig. Zum einen ist die Kamera zu nah am Geschehen, so dass man keine gute Übersicht hat und zum anderen wird das Spiel immer aus einem sehr unglücklichen Kamerawinkel gezeigt. Während man gegen das erste Problem recht wenig tun kann, wird man das zweite in aller Regelmäßigkeit bekämpfen. Dennoch ist die Übersicht im Spiel ziemlich gering und es wird schon zu einem echten Vorteil, dass der Aufbau streng linear ist. Die weitere Steuerung variiert, je nachdem welche Steuerungsoption man im Menü auswählt. Standardmäßig hebt man mit dem A-Knopf herumliegende Waffen auf oder macht eine Rolle, wenn gerade keine Waffe vor den Füßen liegt. Gegner visiert man mit LT an. Angenehmer Nebeneffekt des Anvisierens ist, dass Beowulf, sofern im Besitz eines Schildes, automatisch Angriffe der Gegner abwehrt. Meistens ist die Funktion recht sinnfrei, da man mit vielen kleinen, statt weniger großen Gegnern zu tun hat, aber kämpft man mal gegen hartnäckigere Gegner, sollte man an den Trigger denken. Um einen Gegner zu packen, oder sich beispielsweise an einer Wand festzuklammern, um diese entlang zu klettern, muss man den B-Knopf nutzen, während X und Y zum Kampf dienen. X startet einen leichten und schnellen Angriff, wohingegen Y einen starken, dafür aber eher langsamen Angriff startet.
 Autor:
Tobias Schmitz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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