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Der Unglaubliche Hulk

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 Spiel-Infos: Der Unglaubliche Hulk
Der Unglaubliche Hulk Boxart Name: Der Unglaubliche Hulk (PAL)
Entwickler: Edge of Reality
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 13. Juni 2008
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
16:9, HDTV 720p/1080i/1080p, Dolby Digital
Sega scheint in der letzten Zeit auf einem Superheldentrip zu sein. Nachdem man kürzlich erst mit Iron Man einen Comichelden von der Filmleinwand auf die Spielkonsole gebracht hat, hat man sich nun auch die Rechte am unglaublichen Hulk gesichert. Iron Man konnte leider nicht gerade überzeugen und so möchte man meinen, dass auch Der Unglaubliche Hulk wahrscheinlich keine Begeisterungsstürme auslösen wird. Doch wurde Hulk von einem gänzlich anderen Team – Edge of Reality – entwickelt. So stellt sich also die Frage, ob Hulks einmalige Stärke auch das zugehörige Videospiel zum Sieg führt, oder ob Superheldenfans ihr Geld besser in Comicbücher investieren sollten.

Ein Leben als Monster
Der Wissenschaftler Doktor Bruce Banner hat es nicht leicht. Auf Grund seiner Forschungen verwandelt er sich immer dann, wenn er allzu wütend wird, in das grüne Monster Hulk. In dieser Form scheint er der Wirkung des Testosteron vollkommen verfallen zu sein, denn er sieht nicht nur aus wie ein Bodybuilder, sondern er wird überdies extrem aggressiv und schlägt alles in Stücke – selbst dann wenn er sich eigentlich vorsichtig zu bewegen versucht. Als Hulk hilft er zwar oftmals anderen Menschen, richtet aber gleichsam unglaublichen Schaden an, weswegen Banner von Gewissensbissen geplagt wird. Leider ist sein Gewissen nicht die einzige Plage, denn auch das Militär hat es auf ihn abgesehen, wie man gleich in der Einführung ins Spiel zu spüren bekommt. Das Militär sieht ihn als lebende Waffe und will ihn somit in seine Gewalt bringen – schließlich wären Hulks Kräfte eine Bereicherung für jede Armee. Doch Doktor Bruce Banner lässt sich das nicht gefallen und wehrt sich gewaltsam gegen die Übergriffe des Militärs. Auch nachdem Hulk zu Beginn des Spiels dem Militär entkommen kann, wird er im Laufe des Spiels permanent vom US-amerikanischen Militär drangsaliert.


 
Simple Steuerung
Den größten Teil des Spiels verbringt man damit, in der Haut des Hulk durch eine virtuelle Nachbaut von New York zu hüpfen und Missionen zu erledigen. Dabei stellt sich das US-Militär als eine größere Bedrohung heraus als einem lieb ist. Die Missionen bestehen jeweils aus mehreren Aufträgen, die alle einem bestimmten Schema folgen. Mal soll sich im Kampf gegen das Militär oder besonders starke Endgegner beweisen, oftmals gilt es, einen anderen Menschen aus der Stadt vor einem gewaltsamen Übergriff zu beschützen und in wieder anderen Fällen muss man einfach bestimmte Zielorte erreichen. Bei dem Erfüllen dieser Aufträge stehen einem eine Reihe gewalttätiger Moves zur Verfügung. Der simpelste Move ist natürlich der Sprung, der auf dem A-Knopf liegt. Angreifen kann man mit X und Y, während man mit B Objekte als Hilfsmittel missbraucht. So kann man sich mit Teilen von Häusern vor gegnerischen Angriffen schützen oder aber gar Fassaden hinaufklettern.
 Autor:
Tobias Schmitz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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