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Def Jam: Icon

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 Spiel-Infos: Def Jam: Icon
Def Jam: Icon Boxart Name: Def Jam: Icon (PAL)
Entwickler: Electronic Arts Chicago
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 22. März 2007
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-2
Features:
HDTV 16:9, Dolby Digital 5.1, Xbox Live
Große Sprüche klopfen und den starken Mann markieren kann jeder und macht auch fast jeder. Zumindest unter Rappern. Warum nicht auch mal zeigen, was dahintersteckt und sich nicht immer hinter dem Rücken von Bodyguards verstecken? So oder so ähnlich könnten die Erfinder der Def Jam-Videogame-Reihe wohl auf die Idee für ein passendes Spielkonzept gekommen sein. Nach den ersten zwei Episoden geht es jetzt mit Def Jam: Icon endlich auch in der nächsten Konsolengeneration weiter mit den Rap-Battles der etwas brutaleren Art.

Bounce Boy
Def Jam: Icon stellt euch wieder massig Hip Hop-Künstler zur Verfügung, mit denen ihr in den Zweikampf starten könnt. Big Boi, Sean Paul, Lil’ John, Method Man, Redman, Mike Jones, Ludacris und The Game stellen hier nur die prominentere Spitze des Aufgebots dar. Habt ihr euch für einen Rapper entschieden, dürft ihr euch noch einen Track aus der Titel-Sammlung von Def Jam: Icon aussuchen und für euren Gegner gleich mit. Doch wozu gleich zwei Titel für ein Match? Der Sinn offenbart sich im eigentlichen Kampf. Seit ihr erst einmal am Schauplatz, wird ohne großes Vorwort aufeinander eingehauen. Mit dem rechten Stick lassen sich durchschlagkräftige, aber auch langsamere Attacken hervorrufen. Außerdem könnt ihr in Verbindung mit der Schultertaste so auch Blocken. Mit gutem Timing könnt ihr den Gegner sogar greifen und ihn dann entweder mit einem harten Wrestling-Move zu Boden schicken oder mal eben durch das halbe Level werfen. Besonders ein gut abgepasster Wurf kann sich verheerend auswirken, denn eure Umgebung ist mit vielen Gefahren gespickt. Ob Autowaschanlagen, überdimensionalen Lautsprechern mit zu viel Bass oder explodierende Zapfsäulen, viele Alltagsgegenstände werden in Def Jam: Icon zur Gefahr.

Fallenleger
Das ist soweit keine bahnbrechende Neuerung, bis auf den Punkt, dass sich diese Gefahren nach der Musik richten. In regelmäßigem Abstand werden diese von automatisch aktiviert, doch ihr selbst könnt sie mit der Turntable-Steuerung ebenfalls gezielt nutzen. Werft euren Gegner beispielsweise zuerst neben das Auto, das in der Nähe parkt und durch die Kombination von Tastendruck und einer Stickdrehung scratcht euer Charakter auf imaginären Turntables herum. Schafft ihr die ganze Drehung, rummst es einmal kräftig im ganzen Level und der Wagen vollführt einen Burnout, wodurch euer armer Gegner einen unfreiwilligen Freiflug macht. Beim „Beatings with Bass“-Modus richten sich die Level-Fallen in Def Jam: Icon gar komplett nach dem aktuellen Beat und lassen sich nicht mehr kontrollieren.
 Autor:
Neels Behrend
Testbericht
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Leserwertung:
4.8