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Deadly Premonition

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 Spiel-Infos: Deadly Premonition
Deadly Premonition Boxart Name: Deadly Premonition (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Rising Star Games
Erhältlich seit: 12. November 2010
Genre: Action - Survival Horror
Spieler: 1
Features:
keine
Deadly Premonition, entwickelt von Acccess Games, spaltet die Community wie nicht viele Titel. Acccess Games, angesiedelt in Osaka, Japan, entwickelte bisher vor allem für die PlayStation Portable, darunter "Lord of Arcana" oder "Ace Combat X2 Joint Assault". Mit ihrem neuen Titel für die Xbox 360 versuchten sie sich nun im Survival Horror-Genre. Im folgenden Test könnt ihr nun erfahren inwieweit ihnen das gelungen ist.

Erkundet die Welt
Genreuntypisch entschieden sich die Entwickler in Deadly Premonition für eine offene Welt. In Greenvale, einer fiktiven im nördlichen Amerika gelegenen Stadt schlüpft ihr in die Rolle von FBI-Agent Francis York Morgan. Um in einem Mordfall zu ermitteln, bewegt ihr euch in durch das wirtschaftlich ehemals starke Gebiet, das seine goldenen Zeiten bereits hinter sich hat. Vor allem das Auto ist euch dabei ein wichtiges Hilfsmittel um euch über größere Distanzen fortzubewegen.
Noch nicht einmal richtig in Greenvale angekommen, wird Agent Morgan auch schon von Zombie-ähnlichen Wesen attackiert. Nach der ersten Schusseinlage werdet ihr dann vom Sheriff und dem Hilfs-Sheriff in der Stadt willkommen geheißen.

Im Laufe des Spiels lernt ihr mehr und mehr Charaktere kennen, sammelt Hinweise und legt so immer weiter die Geschichte um die kleine Stadt frei. Die Charaktere denen Agent Morgan während der Handlung begegnet, sind meist sehr markant gestaltet und teilweise recht überzogen. Dadurch erhält das ganze Spiel einen ganz eigenen, teilweise (ungewollt?) komischen Anstrich, der stellenweise regelrecht ins Lächerliche abzurutschen kann. Der Protagonist sticht hier ganz besonders hervor. Nicht nur, dass er mit einer anderen, nicht existenten Person spricht, um hin und wieder ein paar zusammenfassende Sätze zu formulieren, er versuchst sich auch ganz gerne im Wahrsagen mit Hilfe von Kaffee, um nur ein paar seiner Eigenheiten zu nennen.

An den einzelnen Schauplätzen sammelt ihr verstreute Hinweise, um in einer anschließenden Zusammenfassung die Geschehnisse offenbart zu bekommen. Zwischen den Hinweisen wechselt immer mal wieder die Atmosphäre. Zombieähnliche Wesen aus einer anderen Welt tauchen plötzlich aus Wänden, Böden oder Ähnlichem auf und attackieren euch mit Nahkampf- und Handfeuerwaffen. Dabei seid ihr die einzigen, die in diesen Abschnitten durch die Umgebung laufen. NPCs können da schon einmal einfach im Nichts verschwinden.
 Autor:
Benjamin Groß
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.0