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Command & Conquer 3: Tiberium Wars

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 Spiel-Infos: Command & Conquer 3: Tiberium Wars
Command & Conquer 3: Tiberium Wars Boxart Name: Command & Conquer 3: Tiberium Wars (PAL)
Entwickler: EA Tiburon
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 10. Mai 2007
Genre: Strategie - Echtzeit / RTS
Spieler: 1-4
Features:
HDTV 720p/1080i/1080p, Xbox Live, DD 5.1
RTS, ein „Wort“ voll Unverständnis. „Was zum Henker ist RTS?“ Werden nun viele Fragen. Eine „relativ triste Sache“, ein „richtig toller Shooter“? Die richtige Antwort: Real Time Strategy. Die Frage ist allerdings überaus symptomatisch, nach wie vor fristen Echtzeitstrategiespiele auf Konsolen ein Schattendasein. Zu Recht möchte man meinen, waren die ersten Versuche, das PC-dominierte Genre auch auf Heimkonsolen zu etablieren von wenig Erfolg gekrönt. Neben dem offensichtlichen Nachteil der zu geringen Auflösung von PAL-TVs, machte vor allem das Portieren der komplexen Maus- und Tastatur-Steuerung an das limitierte Kontrollschema gängiger Controller große Probleme. In Zeiten von Next Generation Konsolen und HDTV ist zumindest das Problem der geringen Auflösung der Ausgabegeräte keines mehr.  Einige Hersteller sehen darin offenbar Grund genug, einen neuen Versuch die Zielgruppe des am PC so umsatzträchtigen Genres um die Konsolenspieler zu erweitern. Versprochen wird in vollmundig klingenden PR-Meldungen oftmals eine „speziell an die Möglichkeiten des Controllers angepasste Steuerung“, wobei ‚Möglichkeiten’ in speziell diesem Fall wohl richtiger mit Unmöglichkeiten zu ersetzen ist. Nachdem EA mit Der Herr der Ringe: Schlacht um Mittelerde II bereits einen Achtungserfolg in Punkto Userresonanz verbuchte und die Steuerung in der Tat relativ gelungen ausfiel, bringt man nun mit dem dritten (offiziellen) Ableger der Command & Conquer-Serie neues Futter für Strategieenthusiasten auf den Markt. Wie gewöhnlich sind die Ambitionen groß, doch welche der Versprechungen hält die Portierung?

Vertrauen ist gut, Kontrolle wäre besser!
Knackpunkt bei Command & Conquer 3: Tiberium Wars ist und bleibt also die Steuerung, auf die wir unseren Fokus legen wollen. Größtenteils präsentiert sich die Steuerung der zahllosen unterschiedlichen Einheiten durchaus gelungen, der Teufel steckt aber wie immer im Detail. Nach dem umfassenden Tutorial, welches euch mit sämtlichen Kniffen und Feinheiten der komplexen Steuerung vertraut macht, seid ihr gefechtsbereit und werdet in euren ersten Einsatz unter Kampfbedingungen entlassen. Hier offenbaren sich schnell die Schwächen der Controllersteuerung gegenüber dem dynamischen PC-Duo. Während die Ressourcenverwaltung inklusive Infrastruktur keine Probleme bereitet, entpuppt sich das Truppenmanagement als wenig intuitiv. Wie in jedem RTS-Game ist es auch in Command & Conquer 3 unerlässlich, die eigene Armee in diverse „Squads“ zu gruppieren, um schnellen Zugriff auf bestimmte Klassen oder Einheiten zu haben. Theoretisch funktioniert die Auswahl per linkem Trigger zwar gut, bleibt aber wegen der zu sensibel reagierenden Analogsticks weit hinter der Präzision einer Maus zurück. In der Hektik hitziger Gefechte kann es so durchaus zu frustrierenden Momenten kommen, wenn ihr euch bei der frickeligen Zusammenfassung ein ums andere Mal ungewollte Einheiten in den gewünschten Truppenverband integriert, oder per Shortcut aus Versehen die falsche Truppe ins Gefecht und somit in den sicheren Tod schickt. Von diesem Manko abgesehen, lässt sich das Spiel erstaunlich eingängig bedienen. Das Bauen von Gebäuden und Truppen funktioniert ebenso tadellos, wie der Einsatz von Spezialfähigkeiten.
 Autor:
Henrik Zenses
Testbericht
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Leserwertung:
7.4