Dieser Test basiert auf der Wii-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden Xbox 360-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
Mal keine Menschen und Monster abballern - wer sich danach sehnt, dürfte in Cabela´s Big Game Hunter 2012 fündig werden. Im gemächlichen Ego-Shooter gilt es keine blutrünstigen Feinde zu dezimieren, sondern friedlich grasendes Wild aufs Korn zu nehmen. Was sich nicht unbedingt spannend anhört, wird in der Praxis durch langsames, wenig tiefgängiges Gameplay untermauert. Was euch im Spiel um den Kampf gegen die Tierwelt erwartet, erfahrt ihr im folgenden GU-Test!
Ehrenhafter Großwildjäger
Als John Sharp begibt man sich auf Weltreise, um an den verschiedensten Orten Wildtiere zu erlegen, um sich auf diese Weise Anerkennung in der Jagdorganisation Orden des Orion zu verschaffen. Eine große Rolle spielt die Geschichte des Jägers allerdings nicht, so rar gesät und seicht präsentiert sie sich. In fünf verschiedenen Erdgebieten, die jeweils in drei Missionen unterteilt sind, muss der Spieler weitere jeweils drei Ziele erreichen. Das beginnt zumeist mit dem Finden einer Tierspur, die man in einem speziellen Suchmodus deutlich farblich markiert erkennen kann, und anschließend einen Flashback gezeigt bekommt, in dem eine Gruppe Rehe, eine Horde Wildschweine oder auch eine Gazellenherde über denselben Fleck Erde trampeln, an dem man sich gerade in der Gegenwart befindet. Sodann gilt es, das in einer Vergangenheitsvision gesehene Wild aufzuspüren und zu erlegen. Leider kommt bei den extrem linearen Schlauchlevels kaum das Feeling einer nervenkitzelnden Jagd auf.
Als John Sharp begibt man sich auf Weltreise, um an den verschiedensten Orten Wildtiere zu erlegen, um sich auf diese Weise Anerkennung in der Jagdorganisation Orden des Orion zu verschaffen. Eine große Rolle spielt die Geschichte des Jägers allerdings nicht, so rar gesät und seicht präsentiert sie sich. In fünf verschiedenen Erdgebieten, die jeweils in drei Missionen unterteilt sind, muss der Spieler weitere jeweils drei Ziele erreichen. Das beginnt zumeist mit dem Finden einer Tierspur, die man in einem speziellen Suchmodus deutlich farblich markiert erkennen kann, und anschließend einen Flashback gezeigt bekommt, in dem eine Gruppe Rehe, eine Horde Wildschweine oder auch eine Gazellenherde über denselben Fleck Erde trampeln, an dem man sich gerade in der Gegenwart befindet. Sodann gilt es, das in einer Vergangenheitsvision gesehene Wild aufzuspüren und zu erlegen. Leider kommt bei den extrem linearen Schlauchlevels kaum das Feeling einer nervenkitzelnden Jagd auf.

Hat man das Opfer erst einmal ausgemacht, kann man in den meisten Fällen entspannt über das Zielfernrohr des eigenen Scharfschützengewehrs zielen. Durch Drücken des A-Buttons wird zusätzlich eine Art Slow Motion-Modus aktiviert, in dem neben dem bekannten Zeitlupeneffekt auch die inneren Organe der Tiere angezeigt werden, wenn man mit dem Fadenkreuz darauf zielt. So schafft man es, dass nach Auslösen des Schusses mittels B-Button beim erfolgreichen Treffer ein "Lungenschuss!" oder "Wirbelsäulentreffer!" auf dem Bildschirm erscheint und den Spieler für den gelungenen Schuss lobt. Oft genug darf man den fatalen Treffer sogar in Zeitlupe im Flug beobachten, wie er schließlich in den Tierleib eindringt. Neben einem normalen Gewehr und einem Scharfschützengewehr gesellen sich außerdem ein Bogen für lautlose Attentate und eine Schrotflinte für Kleinwild dazu. Gerade die Szenen, in denen man Kleinwild geradezu niedermäht, während es in Massen von Hasen, Füchsen oder Enten vor einem von links nach rechts huscht, haben weniger mit Jagen, als vielmehr einem abstrakten Arcade-Shooter zu tun. Mittels Fernglas darf man auch mal friedlich beobachten und Fotos schießen. Im Gebüsch verstecktes Wild lockt man über ein Blashorn hervor. Nervig ist dabei, dass man die Waffen durch Drücken des A-Buttons durchwechselt und sich deshalb jedesmal komplett durchklicken muss, um von Schrotflinte wieder zum Gewehr zu gelangen.
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