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Band Hero

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 Spiel-Infos: Band Hero
Band Hero Boxart Name: Band Hero (PAL)
Entwickler: Activision
Publisher: Activision
Erhältlich seit: 06. November 2009
Genre: Musik & Rythmus
Spieler: 1-8
Features:
4 Instrumente: Gitarre, Bass, Schlagzeug, Mikro
Man sollte eigentlich meinen, dass nach den zahlreichen und vor allem mehr als regelmäßigen Releases von Musikspielen mit zusätzlichen Instrumentencontrollern, im Sinne eines Guitar Hero, die Spielerschaft so langsam aber sicher genug vom zwar ausgereiften, aber auch mittlerweile sehr strapazierten Spielkonzept haben müsste. Ein Trugschluss, denn die Guitar Hero-Serie macht sich weiterhin gut in heimischen Wohnzimmern und kann vielleicht sogar schon als Medienphänomen bezeichnet werden. Höchste Zeit für eine Zielgruppenerweiterung! Damit ist nicht etwa DJ Hero, sondern Band Hero gemeint. Auch wenn der Titel mit dem altbewährten Guitar Hero-Konzept auffährt, ist doch etwas anders. Statt der mehr oder weniger stark gitarrenlastigen Tracklists von Guitar Hero, müssen sich Rock, Metal, Punk und Konsorten hier in den Hintergrund verziehen und machen Platz für bunte und schrille Pop-Musik. Ob die vermeintlich mehrheitsfähige Musikauswahl auch mehr Spaß bringt, hängt auch etwas vom Spieler ab.



Pop-Avatare
Grundlegendes ändert sich natürlich nicht bei Band Hero. Wer sich für Gitarre oder Drums entscheidet, muss die herablaufenden Noten mit gutem Timing treffen, indem man die entsprechenden Farben anschlägt. Stimmtalente können sich die Texte in drei Varianten einblenden lassen, um durch Singen in das Mikrofon die Töne möglichst gut zu treffen. In der Kampagne lässt sich alleine oder mit bis zu vier Spielern eine kleine Pop-Karriere zusammenspielen, die in die typischen, kurzen Comic-Sequenzen ohne weitere Erläuterungen gebettet ist. Man spielt einige Lieder auf einer Bühne frei und sammelt je nach eigenem Können einige Sterne ein, um neue Bühnen und damit auch neue Songs freizuspielen. In bestimmten Wettbewerben könnt ihr euch neue Instrumente und ähnliches für euren virtuellen Pop-Star freispielen, indem ihr beispielsweise eine besonders hohe Noten-Combo trefft. Bezüglich der virtuellen Musiker hat sich an den bekannten Gesichtern aus den Guitar Hero-Titeln nur der Look geändert, der sich dem bunten und schrillen Pop-Thema anpasst. Wer mag, darf seinen eigenen Avatar für sich auf die Bühne schicken, der auch relativ gut in das Gesamtbild des Spiels integriert wird. Besonders im gemeinsamen Online-Spiel ein sehr nettes Feature die Avatare der Freunde sehen zu können. Kreative Naturen haben aber zusätzlich die Wahl sich im Editor noch einmal einen ganz persönlichen und sehr detaillierten Pop-Star zu erstellen.

Sing für uns!
Während man sich so durch die Kampagne spielt und Gast-Auftritte von Maroon 5 und No Doubt erlebt, fällt einem bei der Playlist vor allem eines auf. Die Songs von David Bowie, Hilary Duff, Nelly Furtado oder Robbie Williams zeichnen sich in der Breite durch einen niedrigeren Schwierigkeitsgrad aus, als man ihn von früheren Guitar Hero-Titeln gewohnt ist. Dies bezieht sich vor allem auf die Gitarren- und Drum-Parts. Das ist zum Einen klar der Musikauswahl geschuldet, zum anderen aber wohl auch Teil des einsteigerfreundlichen Konzepts von Band Hero.
 Autor:
Neels Behrend
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Screenshots:
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