USA: Electronic Arts zum schlimmsten Unternehmen gewählt

News vom 05-04-12
Uhrzeit: 11:33
Wie fast schon zu erahnen war, sicherte sich das US-Unternehmen Electronic Arts Inc. den unrühmlichen Titel "Worst Company in America 2012", der vom Verbraucherschutz-Blog The Consumerist im Auftrag des US-Magazins Consumer Report verliehen wurde. Jedes Jahr wird in der Art "Stiftung Warentest" das schlimmste Unternehmen der USA von mehr als 250.000 US-Konsumenten bestimmt und dieses Jahr setzte sich EA (64,03%) gegen keinen geringeren als die Bank of America (35,97%) durch. Gegen wen sich EA auf dem Weg ins Finale alles durchsetze, könnt ihr folgender Grafik entnehmen.
 
Der Gaming-Publisher wird gleich aus mehreren Gründen an den Pranger gestellt: Dem Unternehmen wird zunächst einmal "unersättliche Gier" vorgeworfen: Es wird dabei bemängelt, dass EA wiederholt unfertige Produkte auf den Markt bringt, die erst Wochen nach der Veröffentlichung mit Hilfe von zahlreichen Patches das versprochene Spielerlebnis anbieten.
 
Zudem wird der digitale Sektor in die Zange genommen. Consumer Report wirft EA vor, Spielinhalte mit Absicht zurückzuhalten, um Konsumenten nach dem Erwerb des Produkts nachträglich Geld aus der Tasche zu ziehen.
 


Ein aktuelles Beispiel stellt hier das "Aus der Asche"-Paket von Mass Effect 3 dar, das bereits zum Launch des Spiels via Online-Distribution zum Kauf bereitstand und der Code des zusätzlichen Inhalts auf dem ursprünglichen Spielcode auf der Disc entdeckt wurde. Gleiches gilt demnach auch für das erste Argument: Kunden beklagen sich vor allem bei der PS3-Version über Spielabstürze, die das Wiederherstellen des PS3-Systems nach sich ziehen und nennen Framerate-Einbrüche, die das Spielerlebnis stark trüben. Ein Einzelfall stellt dies jedoch nicht dar. Ärgernisse entstanden die letzte Zeit auch wegen den bei der PC-Version von Battlefield 3 implementierten Origin-Benutzerbedingungen, die wegen dem Datenschutz zu einer großen Protestwelle der Kunden führte.
 
Findet ihr, dass sich EA den Titel nach den Aktionen verdient hat? Oder übertreiben die Befragten bei der Wahl? Habt ihr persönliche Erfahrungen mit den genannten Begründungen gemacht? Hinterlasst doch eure Meinung in Form eines Kommentars unterhalb der Newsmeldung...

Quelle: The Consumerist
 Autor:
Dominic Ruthardt 
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Kommentar von CubeKing
[05-04-2012 11:39] 
Was zum? EA ist doch noch ein Engel im Vergleich zu einigen der anderen Firmen, die dafür "nominiert" wurden. o.O
Kommentar von VincentValentine
[05-04-2012 12:01] 
Zurecht !

Wäre da nicht FIFA und / oder Mass Effect , hätte ich den Laden schon längst boykottiert.

Das mit den zusätzlichen Inhalten / Patches für die man extra Kohle verlangt finde ich noch nichmal das Schlimmste ( kennt man ja mittlerweile ), was mich so ultimativ nervt ist, das man ständig ausgelutschte Namen wieder vor die Nase geknallt bekommt. Ich denke da speziell an Need for Speed oder Prince of Persia ...

Bei Fifa kann ich das nachvollziehen (Lizenzen, aktuelle Kader, etc.) , nur was sollen diese ständigen Versuche Need for Speed wieder interessant zu machen?? lächerlich und profitgeil...

Die Underground Reihe war noch richtig gut und trotz ständigem Betteln und rumgeflame der Member in den offiziellen EA Foren bekommen wir nicht einmal Need for Speed : Underground 3

Stattdessen kommt NfS : Rush , dafür soll man dann nochmal 60 € hinlegen obwohl es zwie Monate später nur noch 20 kostet, immer wieder das Gleiche.
Kommentar von MFauli
[05-04-2012 12:19] 
Naja, es ist schon ein klein wenig bedenklich, vielleicht auch lächerlich, wenn eine Videospielfirma zur "schlimmsten Firma" gewählt wird. Soviel wie in den letzten Jahren im Wirtschaftssektor schief läuft, möchte man meinen, dass es da wichtigere Firmen zu kritisieren gibt als einen Unterhaltungs-Software-Hersteller.

Ändert nichts an der Tatsache, dass EA endlich mal ME3 für Steam freigeben soll.
Kommentar von FF-Freak
[05-04-2012 12:23] 
Nunja, es geht ja nicht darum was das Unternehmen anstellt, sondern wie es mit den Kunden umgeht.
Kommentar von Yoshi
[05-04-2012 12:45] 
Prince of Persia ist von Ubisoft, nicht EA und so sehr ausgelastet ist die Reihe die Generation ja nun wirklich nicht.
Kommentar von Tazel
[05-04-2012 13:40] 
Bin ich nicht dafür. In meinen Augen hat sich EA schon gewandelt in den letzten Jahren und mich mit einigen tollen Spielen beglückt.
Kommentar von ness
[05-04-2012 15:20] 
Kann es ebenso wenig nachvollziehen, bei den beschriebenen Sachen nehmen sich einige Publisher nicht viel...

Zitat von VincentValentine:
was mich so ultimativ nervt ist, das man ständig ausgelutschte Namen wieder vor die Nase geknallt bekommt. Ich denke da speziell an Need for Speed oder Prince of Persia ...


WTF hat EA mit PoP zu tun?

EDIT: @ EA:

http://www.ea.com/de/news/bioware-kuendigt...extended-cut-an

Und sogar kostenlos ;).
Editiert von ness um 15:34
Kommentar von Colt
[05-04-2012 16:20] 
Naja, nach dem riesengroßen Aufschrei der Fans, bleibt ihnen gar nix anderes übrig als das kostenlos anzubieten.

Allein schon durch die Erfindung des Onlinepasses (der mittlerweile auch Offline Inhalte sperrt), haben sie sich diesen Titel in meinen Augen schon verdient.^^
Kommentar von Red Tom Flint
[05-04-2012 16:47] 
EA hat sich in Sachen Kundendienst und Kundenfreundlichkeit klar zurückentwickelt. Und allein durch Origin haben sie für mich diesen Titel verdient.

Aber der Titel ist im Grunde doch ohnehin belanglos. EA wird sicherlich wissen das sie gehasst werden und es interessiert sie nicht.
Content @ GU