Ubisoft hat auf der gerade vergangenen Microsoft-Pressekonferenz seit langem zum ersten Mal Spielszenen zu
Ghost Recon: Future Soldier präsentiert, das für
Xbox 360 und
PlayStation 3 erscheinen wird. Dabei machte der dezent futuristisch angehauchte Taktik-Shooter nicht nur irgendeinen Auftritt, sondern könnte vielleicht sogar maßgeblich an einer veränderten Anschauung der Kinect-Hardware beteiligt sein.
Yves Guillemont, Chef von Ubisoft, höchstselbst hat den Multiplattformtitel angekündigt. Kurz darauf demonstrierte ein Mitarbeiter mit
Kinect eine stark an den Spielberg-Film Minority Report erinnernde Waffen-Management-Demo. Durch wirklich coole Armgesten konnte die individuell zusammengestellte Waffe ruckzuck auseinandergenommen werden. Entsprechende Winkbewegungen mit den Armen ließen die Kamera drehen. Zu alledem gesellte sich eine
fehlerfreie Spracherkennung, über die der Vorspieler gezeigt hat, wie man sich Waffenkombinationen zufällig erstellen kann. Das alles lief in einer Menüumgebung ab, dass die Controller-freie Steuerung aber auch in-game funktioniert, wurde unmittelbar darauf bewiesen: Einfach eine Geste machen, als würde man sich die Waffe vom Rücken schnappen und das Spiel wechselte live ins Geschehen. Tatsächlich war auch beim Schießen durch Öffnen und Schließen der Hand
kein störender Lag erkennbar wie bei vielen anderen Kinect-Titeln.
Ob Ghost Recon: Future Soldier auch in unmittelbarer Substanz überzeugen kann, wird sich noch zeigen. Die
Live-Demonstration von der E3 sowie einen Schwung
Screenshots könnt ihr euch im Folgenden ansehen!